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Folding@Home: Auch die PS3 hilft bei der Forschung

Mit einem GPU-Client auf dem Weg in Petaflops-Bereiche. Das an der Stanford-Universität beheimatete Projekt Folding@Home stellt heute auf der Games Convetion einen Client für Sonys kommende Spielekonsole PlayStation 3 vor. Mit der Software kann ungenützte Rechenkapazität für medizinische Projekte gespendet werden, z.B. zur Erforschung von Alzheimer, Huntington und bestimmter Krebsarten.
/ Jens Ihlenfeld
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Sony nutzt Folding@Home, um wieder einmal die hohe Rechenleistung der PS3 zu betonen, sitzt in der Konsole doch ein Cell-Prozessor mit mehreren Kernen. Der Grafikchip der Konsole wird zudem genutzt, um die berechneten Daten in Echtzeit zu visualisieren.

Daneben wird ein ATI-GPU-Client(öffnet im neuen Fenster) entwickelt, um auch Grafikchips für die eigentlichen Berechnungen zu nutzen. Derzeit wird die Software intern getestet, eine offene Beta-Phase soll voraussichtlich Ende September starten.

Für Folding@Home ist der GPU- und PS3-Client(öffnet im neuen Fenster) ein wichtiger Schritt, um eine breitere Basis von Geräten mit nicht ausgelasteten Prozessoren zu erreichen. Bis zu 100 Gigaflops pro Rechner können so genutzt werden und mit nur 10.000 Systemen stünde dem verteilten Rechenprojekt eine Rechenleistung von einem Petaflops zur Verfügung.

Unter folding.stanford.edu(öffnet im neuen Fenster) stehen einige Videos zum Download bereit, die den PS3-Client zeigen.


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