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Dell, Lenovo und andere wollen Lithium-Akkus standardisieren

Neue Normen für Leistung und Zuverlässigkeit geplant

Offenbar unter dem Druck des Rückrufs von 4,1 Millionen Sony-Akkus, die in Dell-Notebooks verbaut waren, haben sich jetzt zwei der größten PC-Hersteller an das Industriekonsortium IPC gewandt. Sie wollen neue Standards für die Herstellung, Leistung und Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus festlegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die IPC, deren drei Buchstaben heute nicht mehr für eine Abkürzung stehen, war bis 1999 jahrzehntelang als "Institute of Interconnecting and Packaging Electronic Circuits" bekannt. Das Konsortium mit über 2.300 Mitgliedsfirmen legt vor allem Standards für die Herstellung von Halbleitern und Platinen fest, hat also nicht vorrangig mit Technologien oder Patenten, sondern eher mit Richtlinien für die Fertigung von Produkten zu tun.

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Laut einer Mitteilung der IPC haben sich nun Dell und Lenovo an das Konsortium gewandt, um Standards für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus festzulegen. Dies, so die IPC, sei schon länger Ziel der Organisation gewesen, nun wolle man die eigenen Anstrengungen aber beschleunigen. Ob mit den Standardisierungen auch eine Reduzierung der in der Branche munter vor sich hin wuchernden Zahl an Formfaktoren und eventuell der Austausch von Akkus zwischen verschiedenen Marken geplant ist, gab die IPC noch nicht an.

Die IPC geht auf den Rückruf von 4,1 Millionen Akkus aus Dell-Notebooks wegen Brandgefahr nicht ausdrücklich ein, weist aber deutlich auf den Sicherheitsaspekt hin: "Ohne Zweifel kann und wird die Standardisierung die inzwischen umstrittenen Aspekte von Verwendung und Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus ansprechen." Eine erste Konferenz zum Thema ist für Mitte September 2006 im kalifornischen San Jose geplant, der inoffiziellen "Hauptstadt des Silicon Valley", wie sich der Ort gern selbst nennt.

Dass sich nun ein mit Fertigungsprozeduren betrautes Gremium wie die IPC der als gefährlich erkannten Akkus annimmt, kommt nicht von ungefähr. Wie inzwischen bekannt wurde, sollen die zurückgerufenen Sony-Akkus mit Metallpartikeln verunreinigt gewesen sein, was auf Fehler in der Produktion hindeutet.



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nemesis 25. Aug 2006

Stop! Die Angabe mit der Temperatur von 85° oder 105°C (125 oder so gibts glaube ich...

hummelhummel 24. Aug 2006

wäre ein Standard für Gleichstromquellen und -Konnektoren nett... mit verschiedenen (aber...

fu 24. Aug 2006

die gab es für 3 geld achtzig, war ein sonderangebot ohne groß- und kleinschriebung


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