• IT-Karriere:
  • Services:

Fingerabdruck-Scanner prüft Identität vor dem Booten

Gemeinsame Entwicklung von Fujitsu und Phoenix für Trusted Computing

Der Halbleiter-Hersteller Fujitsu und die BIOS-Spezialisten von Phoenix haben mit dem "Sweep Sensor MBF320" einen besonderen Fingerabdruck-Scanner vorgestellt. Das Gerät kann direkt beim Einschalten eines Rechners, also noch vor dem Zugriff auf irgendwelche Laufwerke, die Identität des Benutzers feststellen und soll so besonders sicher sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Viele der heute vor allem in Notebooks eingebauten Fingerabdruck-Sensoren lassen sich leicht austricksen, indem etwa von einer CD oder einem USB-Stick gebootet wird, was bei einfachen Konfigurationen ohne weitere Verschlüsselung der Daten dann den Zugriff auf die Festplatte erlaubt. Gegen solche Methoden hilft laut Fujitsu eine "Pre-Boot Authentification" (PBA).

Stellenmarkt
  1. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr)
  2. Modis GmbH, Berlin

Dazu wird im BIOS eines Rechners der Code für den Betrieb des Sensors zusammen mit den gescannten Fingerabdrücken gespeichert. Der Rechner startet die Boot-Sequenz erst, wenn sich der Benutzer authentifiziert hat. Der Software-Anteil für die PBA stammt von Phoenix, einem Unternehmen, das auch zahlreiche Mainboards und Notebooks mit BIOS-Code versieht. Phoenix hat dazu ein Entwickler-Kit für Softwarehersteller entworfen, um das Konzept des TrustedCore für Programmierer leichter zugänglich zu machen.

Fingerabdruck-Scanner MBF320
Fingerabdruck-Scanner MBF320

Der Sensor selbst stammt von Fujitsu und ist als einzeiliger Scanner mit 500 dpi Auflösung und 8-bittiger Erkennung von Graustufen auf Halbleiterbasis ausgelegt. Das Gerät ist nur 16 x 6,5 x 0,9 Millimeter groß und verbraucht im Betrieb nur 45 Milliwatt elektrischer Leistung - möglich wird das durch die sehr kleine Strukturbreite von 35 Nanometern, mit welcher der Baustein hergestellt wird. An einen PC angebunden wird der Sensor über ein serielles Interface oder per USB 2.0.

Fujitsu liefert derzeit an Entwickler erste Muster des Sensors aus, bei Abnahme von weniger als 1.000 Stück kostet er 6,- US-Dollar. Wann er Einzug in erste Produkte findet, steht noch nicht fest.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

beatnik 06. Nov 2007

Mit dem abgeschnittenen Finger wird das in der Tat nur recht kurz funktionieren, da...

mpb 28. Sep 2006

Mal so am Rande erwähnt: Wer physisch Zugriff auf das Notebook hat, und genügend zeit, um...

bastis0 28. Aug 2006

Mein Tecra S3 hat sogar schon lange den Fingerabdruckscanner auch für das anmelden im...

Herb 24. Aug 2006

na ich mein doch, dass du mit Besitz des Sticks auch den Zugang hast, während du bei uns...

Jan-Christoph 24. Aug 2006

Das machen Thinkpads schon seit 2 Jahren oder so. Das System ist sicher, hat eine...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
    Neuer Streamingdienst von Disney
    Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

    Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
    Von Ingo Pakalski

    1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
    2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
    3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

      •  /