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Fluglinie Qantas verbietet Dell-Notebooks an Bord

Australische Fluggesellschaft fürchtet defekte Akkus. Einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) der australischen Tageszeitung "Sydney Morning Herald" zufolge verbietet die Fluggesellschaft Qantas ihren Passagieren die Benutzung von Dell-Notebooks an Bord. Eine Sprecherin von Qantas bestätigte der Zeitung, dass dies aus Angst vor den potenziell gefährlichen Akkus erfolgt, die von Sony für Dell hergestellt wurden.
/ Nico Ernst
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Dell hatte bereits Mitte August 2006 rund 4,1 Millionen Notebook-Akkus zurückgerufen , da der wiederaufladbare Akku sich erhitzen oder sogar Feuer fangen könnte. Da davon nahezu alle in den letzten beiden Jahren verkauften Modelle betroffen waren, macht die im pazifischen Raum stark aktive Fluggesellschaft Qantas jetzt keine Ausnahmen mehr. Laut dem Artikel des "Sydney Morning Herald" wurde in Canberra auch ein Geschäftsreisender aufgehalten, dessen Notebook nicht mit den kritischen Akkus bestückt war.

Die Qantas-Mitarbeiter am Flughafen machten dennoch die Kontakte des Stromspeichers mit Klebeband vorübergehend unbrauchbar. Dies entspreche einer Vereinbarung zwischen Dell und Qantas, sagten die Sicherheitskontrolleure.

Eine Sprecherin der Fluglinie bestätigte der Zeitung, dass Dell-Notebooks derzeit in Qantas-Maschinen nicht zugelassen sind. Sie sagte jedoch, das Sichern von Akkus sei inzwischen nicht mehr gängige Praxis. Dennoch bleibe der Dell-Bann auf unbestimmte Zeit bestehen, aber: "Wir beobachten sehr genau, welche Fortschritte das Austauschprogramm von Dell macht", sagte die Qantas-Sprecherin dem Blatt.


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