Abo
  • Services:

Datenpanne: AOLs Technik-Chefin geht

Zwei Mitarbeiter wurden laut Wall Street Journal gefeuert

AOLs Datenpanne, die zur Veröffentlichung von rund 20 Millionen Suchanfragen von 650.000 AOL-Nutzern führte, hat Konsequenzen: AOLs Technik-Chefin Maureen Govern nimmt ihren Hut und zwei Mitarbeiter, die für den Vorfall verantwortlich gewesen sein sollen, wurden gefeuert, meldet das Wall Street Journal.

Artikel veröffentlicht am ,

Maureen Govern habe sich entschlossen, das Unternehmen zu verlassen, heißt es im Artikel des Wall Street Journal unter Berufung auf ein internes Memo. Sie stand der AOL-Division vor, die für die Datenpanne veranwortlich war. Die Aufgaben von Govern wird vorübergehend John McKinley übernehmen, Präsident von AOLs Digital Services Division.

Stellenmarkt
  1. PROJECT Immobilien, Nürnberg
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Während Govern von sich aus ging, wurden zwei weitere Mitarbeiter entlassen, so die Zeitung: der Forscher, der die Daten veröffentlichte, und der für das Such-Daten-Projekt verantwortliche Manager.

Die Veröffentlichung der Daten hat AOL heftige Kritik eingebracht. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) reichte eine Beschwerde bei der Federal Trade Commission (FTC) ein und fordert eine Untersuchung der Vorgänge bei AOL und eine Verbesserung der Datenschutzmaßnahmen des Unternehmens. In ihrer Beschwerde führen die Bürgerrechtler an, dass AOL mit der Veröffentlichung der Daten seine eigenen Datenschutzrichtlinien und den Federal Trade Commission Act verletzt habe. Die entfleuchten Suchabfragen enthielten zwar keine Screennamen, aber die Inhalte der gesammelten Suchanfragen ermöglichen ggf. dennoch eine Identifizierung, wenn beispielsweise nach Namen, Adressen oder Sozialversicherungsnummern gesucht wurde.

Suchanfragen können die intimsten Details offenbaren - Familienprobleme, die medizinische und finanzielle Situation sowie die politischen und religiösen Ansichten, sexuelle Vorlieben und des Weiteren mehr, kritisierte EFF-Anwältin Marcia Hofmann. Die EFF kritisiert seit längerem die Speicherung von Suchdaten durch die entsprechenden Anbieter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,98€
  2. 29,99€
  3. 77,00€
  4. 0,00€

Arschgesicht 27. Aug 2006

Wieso? Hat Deine Freundin Deine Schweinepics gefunden und deswegen Deine Platte...

AlgorithMan 22. Aug 2006

http://yro.slashdot.org/article.pl?sid=06/08/22/137226 Zeugen zufolge hat der gesamte AOL...

tss 22. Aug 2006

Diese amerikanische Vorliebe bei irgendwelchen Problemen einfach Leute rauszuschmeissen...

Captain 22. Aug 2006

Ich habe hier AOL noch am laufen, die Benutzung von AOL sagt absolut nichts über die...

Meo 22. Aug 2006

Was ? Wie ? Viertelstunde ? Blowjob ?


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  2. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI
  3. Künstliche Intelligenz Vages wagen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /