Erstes Lizenzmodell für Video-Codec von HD DVD und Blu-ray

Auch für den Vertrieb von VC-1-Material an Endkunden liegt jetzt schon ein Lizenzmodell vor. Wer eine Disc oder eine Datei, auch den Stream per Video-on-Demand verkauft, kann zwischen 2 Prozent des Verkaufspreises oder 2 US-Cent pro Titel wählen. Um Demo-Videos nicht zu behindern, ist der Vertrieb von Clips mit weniger als 12 Minuten Länge im VC-1-Format lizenzfrei.

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Bei der Verwendung von VC-1 in Fernsehsendern hat sich die MPEG LA ein gestaffeltes Modell nach der Reichweite ausgedacht, spricht jedoch von Kosten "je VC-1-Kodierer", was sich in der Praxis wohl als "je Fernsehkanal" einspielen dürfte. Hier sind die Kosten recht niedrig, aber streng zwischen frei empfangbaren Angeboten und Abonnement- oder Pay-per-View-Sendern getrennt. Freie Sender zahlen minimal 2.500,- US-Dollar pro Jahr, wenn sie weniger als eine halbe Million Haushalte erreichen, und ab einer Million möglicher Zuseher maximal 10.000 US-Dollar.

Wenn die Zuseher jedoch schon an einen Pay-TV-Sender oder für die Bereitstellung von Dateien bezahlen, fallen die Kosten für den Anbieter dieses Dienstes deutlich höher aus. Zwar ist VC-1 unter 100.000 Teilnehmern pro Jahr auch hier kostenlos, wer aber mehr als eine Million Kunden hat, zahlt 100.000 US-Dollar im Jahr für die Nutzung des Codecs. Diese Gebühren sind dann aber eine Flatrate, einzelne Titel werden nicht mehr abgerechnet.

Die MPEG LA bietet das noch als vorläufig bezeichnete Lizenzmodell ab dem 1. September 2006 an, noch im Laufe dieses Jahres soll es dann verbindlich werden - und dann stehen hoffentlich auch die Kosten für die Player-Hardware fest.

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