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TrackMeNot: Rauschen gegen Suchprofile

Firefox-Erweiterung stellt zufällige Suchanfragen. Die Firefox-Erweiterung TrackMeNot will das Erstellen von Suchprofilen verhindern und so für mehr Privatsphäre sorgen. Die eigentlichen Suchanfragen eines Nutzers sollen im Rauschen von zahlreichen falschen Suchanfragen untergehen.
/ Jens Ihlenfeld
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TrackMeNot läuft als Hintergrundprozess mit geringer Priorität in Firefox und setzt zufällige Suchanfragen an die großen Suchmaschinen ab, darunter AOL, Yahoo, Google und MSN. Echte Suchanfragen sollen so im großen Rauschen untergehen und für die Anbieter soll es so schwieriger werden, akkurate Nutzerprofile zu erstellen.

Derzeit greift TrackMeNot auf eine Liste von Suchphrasen zurück, die zu rund 3 Millionen unterschiedlichen Suchanfragen kombiniert werden. Diese fest eingebauten Listen sollen künftig dynamischer gestaltet werden, denn mit dem aktuellen System lassen sich ernsthafte Data-Mining und Profiling-Systeme nicht hinters Licht führen.

Dass dieser Ansatz die eigentliche Sicherheit nicht erhöht, ist den Entwicklern klar, TrackMeNot sei vielmehr eine erste pragmatische Lösung für ein Problem, das zunehmend auch in der breiten Masse erkannt wird. Gemeint ist die Veröffentlichung von Suchdaten von AOL, anhand derer zumindest eine Nutzerin identifziert werden konnte.

TrackMeNot steht unter mrl.nyu.edu/~dhowe/trackmenot(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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