Apple findet keine Zwangsarbeit in chinesischer iPod-Fabrik
So haben Arbeiter die wöchentliche Arbeitszeitobergrenze von 60 Stunden und 6 Arbeitstagen pro Woche überschritten. In einem Bericht in der britischen Zeitung Mail on Sunday war Apple vorgeworfen worden, dass Arbeiter in der Fabrik des Auftragsfertigers Foxconn in Schlafsälen leben würden und gezwungen würden, 15-Stunden-Schichten für Löhne von 50,- US-Dollar monatlich leisten zu müssen.
Das Untersuchungsteam von Apple habe Arbeitspapiere und Einstellungspraktiken untersucht und sei auf keine Fälle von Kinderarbeit oder anderer Form von Zwangsarbeit gestoßen. Man sei allerdings auf Disziplinarmaßnahmen aufmerksam geworden, bei denen Arbeiter in Habacht-Stellung stehen mussten. Als Reaktion darauf will man Angestellte und Manager stärker ausbilden, um solche Taktiken in Zukunft zu vermeiden.
Arbeiter bei Foxcon haben das 60-Stunden-Limit in 35 Prozent der Fälle überschritten und in 25 Prozent der Fälle mehr als sechs Tage hintereinander gearbeitet. Apple hat seinen Lieferanten angewiesen, die Arbeitszeitbestimmungen künftig einzuhalten. Das Unternehmen Verite wurde von Apple zudem beauftragt, die Arbeitsbedingungen in der Fabrik zu beobachten.
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