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Schädling nutzt neue Sicherheitslücke in PowerPoint

Trojanisches Pferd kommt als PowerPoint-Datei daher. Microsofts Office-Komponente PowerPoint besitzt ein bisher unbekanntes Sicherheitsloch, das bereits von Schadcode ausgenutzt wird. Ein Trojanisches Pferd ist im Umlauf, das sich das Sicherheitsleck zu Nutze macht, berichten die Virenforscher von TrendMicro. Ein Opfer muss lediglich zum Öffnen einer präparierten PowerPoint-Datei gebracht werden.
/ Ingo Pakalski
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Noch liegen nur unvollständige Informationen zu dem Trojanischen Pferd Troj_Mdropper.BH vor. Der Schädling gelangt auf fremde Systeme, indem das Opfer eine entsprechend manipulierte ppt-Datei mit PowerPoint öffnet. Daraufhin wird eine exe-Datei auf einem Windows-System abgelegt und der Unhold trägt sich so in die Registry ein, dass die Schadkomponente bei jedem Rechnerstart geladen wird. Außerdem versucht das Trojanische Pferd, Programmcode aus dem Internet nachzuladen. Bisher hat sich Troj_Mdropper.BH allerdings kaum verbreitet.

Zu den Ursachen der PowerPoint-Sicherheitslücke liegen noch keine weiteren Erkenntnisse vor. Auch ist unklar, in welchen PowerPoint-Versionen das Sicherheitsloch steckt. Voraussichtlich wird ein Patch zur Abhilfe frühestens am kommenden Patch-Day im September 2006 erscheinen. Bis dahin bleibt PowerPoint-Anwendern nur, Vorsicht beim Umgang mit PowerPoint-Daten aus nicht vertraulichen Quellen an den Tag zu legen. Alternativ kann eine andere Office-Software als die von Microsoft verwendet werden, um nicht Opfer solcher Angriffe zu werden.


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