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Anonym im Netz: EFF-Gründer unterstützt Freenet Project

Weiterentwicklung des Darknets per Spende gesichert. John Gilmore, unter anderem der Gründer der Electronic Frontier Foundation (EFF), hat dem "Free Network Project", kurz Freenet Project genannt, Geld gespendet. Die Software baut ein Darknet über das Internet auf, in dem Daten anonym zur Verfügung gestellt werden können.
/ Christian Klaß
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Entwickelt wird die Freenet-Software von Matthew Toseland, der seit vier Jahren mit Hilfe von Spendengeldern ausschließlich an dem Projekt arbeitet, mit dem die freie Meinungsäußerung auch in unterdrückerischen Regimes sichergestellt werden soll. Seit April 2006 gibt es die Alpha-Version 0.7, deren überarbeitete Peer-to-Peer-Technik mehr Sicherheit und gleichzeitig eine bessere Skalierbarkeit verspricht. Für Filesharing von großen Daten ist das Freenet Project(öffnet im neuen Fenster) nicht ausgelegt, es soll vor allem die Anonymität und die verteilte Speicherung der Daten sicherstellen.

Mit John Gilmores Spende von 15.000,- US-Dollar will Toseland nun die Beta-Version von Freenet 0.7 vollenden können. Die Beta verspricht eine vereinfachte Bedienung, mehr Geschwindigkeit und mehr Sicherheit. Gilmore zählt nicht nur zu den EFF-Gründern, sondern rief auch die Cypherpunks-Mailing-Liste und das Software-Unternehmen Cygnus Solutions ins Leben.


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