Unreal Engine 3 für EA und PhysX für Trinigy
EA will die Unreal Engine 3, für die Epic Games bereits viele Lizenznehmer gefunden hat, in mehreren aufwendigen und in Entwicklung befindlichen Spielen einsetzen. Der Publisher will die Unreal Engine 3 in Verbindung mit den eigenen Entwicklertools nutzen, wobei vermutlich nicht unbedingt EAs eigene 3D-Engine Renderware gemeint ist. Ältere Versionen der Unreal-Engine hatte EA bereits lizenziert.
Die Unreal Engine 3 hat recht hohe Hardware-Anforderungen, kann aber recht eindrucksvolle 3D-Welten zum Leben erwecken, was Epics Vize-Präsident Mark Rein zu vielen Gelegenheiten demonstrierte. Epic selbst setzt die 3D-Engine auf dem PC für das noch nicht erschienene Unreal Tournament 2007 ein, auf der Xbox 360 wird sie für Gears of War genutzt, ein für den November 2006 angekündigter Erwachsenen-Shooter.
Nachdem sie in Verbindung mit der Unreal Engine 3 schon oft gezeigt wurde, will nun auch der in Deutschland beheimatete 3D-Engine-Entwickler Trinigy die Physik-Engine Ageia PhysX und dafür entwickelte Hardware-Beschleuniger unterstützen. Die kommende "Vision Engine 6.0" soll damit ebenso mit glaubwürdig einstürzenden Häusern, Explosionen von Gegenständen und Abhänge herunterrauschenden Geröll-Lawinen aufwarten können.
Trinigy schnürt zwar kein Paket aus Vision Engine 6.0 und PhysX, beide Produkte sollen jedoch zusammenarbeiten. Letztlich hängt es also von den jeweiligen Entwicklern ab, auf welche Physik-Engine (PhysX, Havok, ...) sie setzen, so dass nicht automatisch die im Moment eher stiefmütterlich behandelten PhysX-Beschleunigerkarten angesprochen werden.
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