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Shuttle entwickelt XPCs für Autos

Prototyp des Auto-PCs auf taiwanischer Messe gezeigt. Der durch seine XPC genannten Barebone-PCs im Würfelformat bekannte taiwanische Hersteller Shuttle arbeitet an einem Computersystem für den Einbau in Kraftfahrzeuge. Auf der Messe "CarTronics" wurde das Konzept bereits funktionsfähig vorgeführt, es soll im Jahr 2007 auf den Markt kommen.
/ Nico Ernst
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Der Rechner ist einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) des taiwanischen IT-Newsdienstes DigiTimes zufolge zwischen den Rücksitzen eingebaut und steuert drei Displays an, die sich in den Kopfstützen und der Mittelkonsole neben dem Fahrer befinden. Der PC wird von einem herkömmlichen Athlon 64 3700+ mit 1 GByte DDR-Speicher angetrieben und von einem Autonetzteil versorgt, das die 12 Volt Bordspannung PC-gerecht umsetzen kann.

Bedient wird der noch namenlose PC, der aber unter der Marke XPC angeboten werden soll, über ausklappbare Tastaturen in den Rückenlehnen sowie mittels eines Trackballs. Ob das Fahrer-Display auch über einen Touchscreen verfügt, ist nicht bekannt. Auch die Sprachsteuerung soll über vier im Fahrerraum eingebaute Mikrofone möglich sein.

Als Betriebssystem dient Windows XP, was eine Vielzahl von Anwendungen ermöglicht: Navigation mittels GPS, Medienwiedergabe und Kommunikation, etwa mittels Skype, nennt der Bericht der DigiTimes. Für die Anbindung ans Internet soll UMTS dienen. Für die Zukunft plant Shuttle auch Unterstützung für WiMax und einen Umstieg auf Windows Vista - erst mit diesem Betriebssystem soll der Auto-PC dann ausgeliefert werden.

Vorgeführt wurde das System in einer S-Klasse von Mercedes-Benz. Ob der Preis dann auch einer Luxuslimousine entspricht, ist noch nicht bekannt - Shuttle will die Geräte, die in Zusammenarbeit mit dem Auto-Ausrüster Alsolox entwickelt werden, auch erst im Laufe des Jahres 2007 ausliefern.


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