Vertragsverlängerung für Telekom-Chef unwahrscheinlich

Kritik auch an T-Com-Chef Raizner und Geschäftskunden-Chef Lothar Pauly

Der Vertrag des in die Kritik geratenen Telekom-Chefs Kai-Uwe Ricke soll nach Ansicht von Aktionären nicht verlängert werden, berichtet der Focus. Von offizieller Seite werden die Gerüchte über eine Ablösung des Managers noch immer dementiert.

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Laut Focus könne sich in nicht namentlich genannten Aktionärskreisen niemand vorstellen, dass der Vertrag von Ricke noch einmal verlängert wird. Der Vertrag des 44-Jährigen läuft im November 2007 aus. Vor allem der im April mit 2,68 Milliarden Euro eingestiegene US-Investor Blackstone dränge auf Ablösung. Aber auch der Bund, der direkt und indirekt 31 Prozent der Anteile hält, sei laut Berliner Kreisen, die der Focus zitiert, nicht glücklich über die "Vernichtung von Aktienkapital". Der Aktienkurs der Telekom notiert unter dem ersten Ausgabekurs vom ersten Börsengang von vor zehn Jahren.

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Allein im zweiten Quartal liefen dem Konzern 500.000 Kunden weg. Ricke wird kritisiert, die Geschwindigkeit, mit der Festnetz, Internet und Mobilfunk zusammenwachsen, nicht richtig eingeschätzt zu haben.

Nicht nur gegen Ricke, sondern auch gegen den festnetzverantwortlichen T-Com-Chef Walter Raizner und den Chef der Geschäftskundensparte Lothar Pauly richtet sich die Kritik. Der Focus berichtet, dass der Aufsichtsrat nach Alternativen suchen würde und sich dem Thema auf seiner nächsten Sitzung im September 2006 widmen will.

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