China will Online-Videos zensieren
Kurzfilme von YouTube & Co. gefährden die Moral. Webseiten wie YouTube, die Online-Videos verbreiten, sind der chinesischen Regierung suspekt, weshalb die Internet-Zensur auf entsprechende Seiten ausgeweitet werden soll. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua spricht von geplanten Regelungen für Sites, die Kurzfilme verbreiten.
Die großen chinesischen Portale Sina(öffnet im neuen Fenster) , Sohu(öffnet im neuen Fenster) und Netease(öffnet im neuen Fenster) erhalten demnach grünes Licht für die Verbreitung von Kurzfilmen. Alle anderen wollen die Behörden unter die Lupe nehmen und an strengen Maßstäben messen, um jedes Fehlverhalten von vornherein auszuschließen, so Xinhua(öffnet im neuen Fenster) .
Die neuen Regeln sollen Ende August, spätestens aber Anfang September 2006 vorliegen. Die Kurzfilme seien moralisch umstritten, heißt es zur Begründung, auch gebe es Probleme mit der Einhaltung von Urheberrechten.
Als Stein des Anstoßes wird eine Parodie des "patriotischen" chinesischen Films "Sparkling Red Star" angeführt.
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