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Sun: Open-Source-Java bedeutet keinen Unterschied

Keine Änderung für die meisten Programmierer. Eine offene Java Standard Edition wird für die meisten Java-Programmierer keine Veränderung bedeuten, so Simon Phipps, Chief Open Source Officer bei Sun. Die Programmierer wollten sich gar nicht mit dem Quelltext auseinandersetzen, man rechne nur mit einer sehr kleinen Community.
/ Julius Stiebert
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Simon Phipps, Chief Open Source Officer bei Sun, ist davon überzeugt, dass die angekündigte Offenlegung der Java Standard Edition (SE) keine bedeutende Änderung für Programmierer ist, berichtet CNet(öffnet im neuen Fenster). Es gebe nur wenige Leute, die dies wirklich interessiert.

Vielmehr meint Phipps, dass sich die Mehrzahl der Java-Programmierer nicht für die Interna der Sprache interessieren. Es würden sich eher Leute darüber beschweren, dass Java SE nicht in Debian GNU/Linux enthalten ist, als dass sie sich dem Quelltext widmen wollen. Dennoch geht Phipps aber davon aus, dass ein Open-Source-Java die Qualität der Programmiersprache verbessern kann.

Dabei vergleicht Phipps die Situation mit dem Linux-Kernel: Auch hier würden nur wenige Leute Code beisteuern, dennoch sei es wichtig, dass er als Open-Source verfügbar ist. Phipps geht davon aus, dass es bei Java ähnlich laufen wird, mit mehr als einigen hundert Entwicklern, die sich mit dem Java-Quelltext beschäftigen, rechnet er nicht.

Von verschiedenen Seiten wurde immer wieder eine Open-Source-Variante der Java-Programmiersprache gefordert und verschiedene Sun-Angestellte versprachen diese auch. Die Pläne wurden jedoch erst Mitte August 2006 konkret, als Sun ankündigte, Teile der Java SE sowie die komplette Java Micro Edition (ME) als Open Source zu veröffentlichen. Unter welcher Lizenz dies geschehen soll, gab die Firma bisher noch nicht bekannt. Gerechnet wird allerdings mit der Community Development and Distribution License (CDDL), unter der auch die freie Variante der Java Enterprise Edition (EE) verfügbar ist.


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