GUI-Designer Glade 3.0 erschienen

Plug-In-Vorlage erleichtert die Erweiterungsprogrammierung

Die Software zum Erstellen grafischer GTK-Oberflächen Glade ist in der Version 3.0 erschienen. Darin ist nun das Hilfesystem Devhelp integriert und die Plug-In-Entwicklung soll mit Glade 3.0 einfacher sein. Das Programm speichert seine Daten in XML-Dateien und kann beispielsweise C-Code generieren.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Glade dient zum Erstellen grafischer Benutzeroberflächen auf Basis des GTK-Toolkits. Die neue Version integriert unter anderem das Hilfesystem Devhelp, um kontextabhängige Hilfetexte anzuzeigen. Neue Plug-Ins sind für GNOME-Canvas und GnomeUI enthalten. Eigene Plug-Ins sollen sich für die neue Version einfacher erstellen lassen, da ein "Skelett" für eigene Anpassungen mitgeliefert wird.

Außerdem unterstützt Glade nun Werkzeugleisten und Pop-Up-Menüs und bringt zwei verschiedene Icon-Sätze mit. Die neue Version setzt GTK+ 2.8, Libxml2 und Libglade voraus. Ohne GNOME-Unterstützung läuft Glade auch unter Windows und kann unter anderem C/C++-, Python- und Perl-Code erzeugen.

Die neue Version 3.0 mit einigen Fehlerkorrekturen steht ab sofort unter glade.gnome.org zum Download bereit.

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