Rockstar-Spiel Bully - US-Anwalt Thompson auf Kreuzzug

"Anti-Gaming-Crusader" befürchtet mögliche Nachahmungs-Gewalttaten an Schulen

Das Take-2-Entwicklerstudio Rockstar ist bereits wegen seines Spiels "Grand Theft Auto: San Andreas" und der darin verborgener Sex-Spielchen ins Visier des US-Anwalts Jack Thompson geraten. Sein Kreuzzug gegen Rockstar/Take 2 ist noch nicht zu Ende: Nachdem Thompson im August 2005 gemeinsam mit einer Aktivistengruppe vor dem Rockstar-Hauptquartier gegen das Internats-Spiel Bully demonstrierte, setzt er nun alles daran, dessen Auslieferung verbieten zu lassen.

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Thompson, der Spiele - und insbesondere Rockstars ManHunt und GTA-Serie - gerne für den moralischen Verfall der Sitten und gar für Tötungsdelikte verantwortlich macht, ist wegen seiner drastischen Aussagen mitunter selbst Verbündeten ein Dorn im Auge. Das in Japan beheimatete Unternehmen Sony Computer Entertainment machte er für GTA: San Andreas gleich mit verantwortlich und bezeichnete die PlayStation 2 als zweites Pearl Harbor an den USA, was Thompsons Ansehen nicht gerade besserte.

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Selbst das Familienspiel "Die Sims 2" griff er bereits an und unterstellte EA fälschlich, dass darin Geschlechtsteile zu sehen seien. Seine Eskapaden sorgen immer wieder für Berichte auf Websites wie GamePolitics.com und unter JackThompson.org oder auch in Wikipedia haben seine Kritiker Informationen zusammen getragen. Sehr sehenswert ist auch die Zitatesammlung auf Wikiquote.

Nun informierte Thompson Trusted Reviews und Bit-tech per E-Mail darüber, dass er von Take 2 - und kurioser Weise auch der Supermarktkette Wal-Mart - die Herausgabe eines Bully-Ansichtsexemplars fordere. Sollte die Unternehmen dem nicht Folge leisten, soll die für den 1. Oktober 2006 geplante Veröffentlichung des Spiels per Klage vereitelt werden. Thompson gibt an, das Spiel gemeinsam mit anderen dahingehend analysieren zu wollen, ob es "immer noch eine Bedrohung durch Nachahmungs-Gewalttaten in unseren Schulen" mit sich bringe.

Die Aufgabe, etwaige Jugendgefährdungen zu ermitteln, obliegt allerdings nicht Thompson, sondern der freiwilligen Selbstkontrolle der Industrie durch das Entertainment Software Ratings Board (ESRB), das der deutschen USK ähnelt und Altersempfehlungen ausspricht. Thompson hat allerdings schon in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er im ESRB nur einen Handlanger der Spielebranche sieht.

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Anders als die ESRB hat Thompson Rockstars Spiel Bully bereits vorverurteilt, wie die siegesbewusste Überschrift "Bully wird niemals veröffentlicht" seiner Klagedrohung an Take 2 und Wal-Mart zeigt. Take 2 hat sich gegenüber Golem.de noch nicht zur Forderung von Thomson geäußert.

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ERasER 17. Aug 2006

Die CDU/CSU Ist rechts, aber keineswegs Schwerrechts, auch wenn sie sich kontinuierlich...

Rakoon 17. Aug 2006

dieser Thread ist vollkommen OFFTOPIC, es geht hier um den Dümmsten Menschen der Welt...

DER GORF 17. Aug 2006

Bin dabei.

Phrozen 17. Aug 2006

Dann lasse ich alle Rasenmäher verbieten. Man kann ja wegen dem Film Braindead auf...



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