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VDSL: Wenig Chancen für Regulierungsferien

Ein Triple-Play-Angebot macht noch keinen neuen Markt. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, sieht wenig Chancen für die Telekom, ihr neues VDSL-Netz allein und ohne Regulierungsauflagen zu nutzen. Schon heute hätten die Wettbewerber grundsätzlich Anspruch auf einen entbündelten Zugang, wird er in der Financial Times Deutschland zitiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Einmal mehr macht Kurth die Situation klar: Es sei möglich die neuen Angebote von der Regulierung auszunehmen, doch dies komme nur dann in Frage, wenn "durch den Sprung bei der Bandbreite ein neuer Markt mit neuen, innovativen Dienstleistungen" entstehe, so Kurth gegenüber der Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster).

Dabei müsse es sich um Dienste handeln, die mit bisheriger DSL-Technik nicht umsetzbar seien, ein Triple-Play-Angebot das Fernsehen, Internet und Telefonie über einen Anschluss biete, sei das nicht: "Das geht auch über ADSL – und wird von Wettbewerbern in Europa schon lange angeboten."

Bislang seien seiner Behörde keine "innovativen Qualitätsprodukte" vorgestellt wordem, "die einen neuen Markt schlüssig begründen" würden. Dennoch setzt Kurth auf einen Kompromiss zwischen der Telekom und deren Wettbewerbern, ohne das der Regulierer tätig werden müsse. Ein Netz werde wertvoller für den Betreiber, je mehr Menschen es nutzen, erläutert Kurth.


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