Abo
  • Services:

Java lernt Visual Basic

Pläne für Java Standard Edition 7

Sun möchte die Java Standard Edition 7 (SE) um Unterstützung für weitere Programmiersprachen ergänzen. Dazu soll neben verschiedenen Skriptsprachen auch Visual Basic zählen, wobei das Unternehmen keine spezielle Visual-Basic-Version klonen möchte.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Derzeit arbeitet Sun noch intensiv an der kommenden Version 6 der Java Standard Edition mit dem Codenamen "Mustang". Doch gleichzeitig schmiedet das Unternehmen schon Pläne für die folgende Version 7 alias "Dolphin". Graham Hamilton, der im Sun-Plattform-Team arbeitet, erklärte gegenüber dem IT-Magazin eWeek, man wolle Java SE 7 um Unterstützung für dynamische Programmiersprachen erweitern.

Stellenmarkt
  1. ITC Consult GmbH, Wiesbaden
  2. SV Informatik GmbH, Stuttgart

Allerdings wolle man sich darauf nicht beschränken, sondern ganz allgemeine mehr beliebte Sprachen unterstützen. So sollen Skriptsprachen wie JavaScript, aber auch Visual Basic mit der Java-Plattform genutzt werden können.

Ein Klon einer speziellen Visual-Basic-Version soll jedoch nicht entstehen; man werde nur bestimmte VB.Net-Funktionen in Java aufnehmen. Mit Visual Basic vertraute Entwickler sollen so auch diese Sprache sehr leicht lernen können, so Hamilton über Suns Basic-Implementierung.

Nachtrag vom 15. August 2006 um 15:05 Uhr:
Aus Hamiltons Aussagen wird jedoch nicht klar, ob die Visual-Basic-Funktionen direkt in Java integriert werden oder ob er auf Project Semplice Basic (PDF) anspielt. Diese von Sun unter dem Codenamen "Einfacheprogrammiersprache" entwickelte Sprache erlaubt es, Anwendungen mit einer Visual-Basic-Syntax zu schreiben und dann in Java-Klassen zu kompilieren, die auf der Java-Plattform laufen. Mit Semplice Basic sollen sich Visual-Basic-Projekte zwar auch in der Entwicklungsumgebung NetBeans weiterverarbeiten lassen, die Sprache soll aber nicht fester Bestandteil von Java werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 12,17€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  2. 5€
  3. 199€ (Bestpreis!)
  4. 319€ (aktuell günstigste GTX 1070!)

stiip 08. Okt 2006

Genau. Nicht vergessen, es geht zunächst einmal ums Skripting. Also z. B. auch darum...

Michael - alt 18. Aug 2006

Es geht nicht um die GUI-Themen, es geht darum, daß die Sprache verändert werden musste...

nope 16. Aug 2006

Mit VB konnte man früher deutlich einfacher Benutzeroberflächen erstellen und einige...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


        •  /