Abo
  • IT-Karriere:

China: SMS mit 13.000 Schriftzeichen

Software erkennt mit dem Finger gemalte Zeichen

Motorola hat ein System entwickelt, mit dem auch Chinesen SMS tippen können. Knackpunkt: Die traditionelle chinesische Schrift hat etwa 13.000 Zeichen, die vereinfachte Version immer noch über 6.000 Schriftzeichen. Zeichen für Zeichen eintippen geht also nicht. Malen dagegen ist eine Lösung.

Artikel veröffentlicht am , yg

Im Rahmen einer Fallstudie hat Motorola gezeigt, wie Chinesen eine SMS schreiben können. Zum Einsatz kommt jedoch kein klassischer Touchscreen - der wäre in der Produktion viel zu teuer - sondern ein System, mit dem der Nutzer die Zeichen malen kann.

Stellenmarkt
  1. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München
  2. scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Ichenhausen

Die Entwickler der Motorola Labs Shanghai mussten dabei mehrere technische Hürden überwinden: Zum einen stand mit einer gewöhnlichen Handytastatur nur ein sehr begrenzter Raum zur Verfügung, auf dem gemalt werden kann. Zum anderen muss die Technik, um exakt zu arbeiten, genau den Druckpunkt im Zentrum des Fingers erfühlen, um so exakt zu bestimmen, welche Laute gezeichnet werden.

Die Forscher entschieden sich für eine kapazitive Drucktechnik, wie sie auch in Lift-Knöpfen verwendet wird und kombinierten sie mit einer Schrift-Erkennunngs-Software, die den Tipppunkt des Fingers bestimmen, Schriftzüge erkennen und mögliche weitere Zeichen bzw. Worte ähnlich wie T9 voraussagen kann.

Den Forschern gelang es schließlich, ein System zu entwickeln, das Zeichen erkannte, die mit einem Zug ausgeführt wurden. Zugleich konnte das System auch Zeichen identifizieren, die in einer anderen als der üblichen Reihenfolge gezeichnet wurden. Schließlich wurde eine Silbenerkennung hinzugefügt, die auf Pinyin-Unterstützung basiert und selbst weitere Silben bzw. mögliche Wörter vorschlägt.

Ende 2004 wurden erste Prototypen getestet. Inzwischen gibt es in China drei Mobiltelefone von Motorola, die die Schreibtechnik unterstützen. Wie das aussieht, demonstriert Motorola in einem kurzen Video.




Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 245,90€ + Versand
  3. 334,00€
  4. 469,00€

Chu 16. Aug 2006

Die Antwort von michi-san ist korrekt. In der Wikipedia gibt es dazu auch einen sehr...

DarthDoc 15. Aug 2006

Genau deiner Meinung... aber Motorola ist eine amerikanische Firma... die erfinden gerne...

fastforward 15. Aug 2006

man kann jede sms heute schon in pinyin (eine art lautschrift) eintippen und dann das...

Jeevanand... 15. Aug 2006

Hallo Wieso ist denn ein Touchscreen zu teuer? ist doch schon in jedem PDA und wenn sich...

Hein.Bloed 15. Aug 2006

Dafür musst du wohl erst nach Indien. https://www.golem.de/0608/47162.html


Folgen Sie uns
       


Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  2. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera
  3. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

    •  /