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Weitere Java-Teile werden Open Source

Lizenzfrage noch nicht geklärt. Das Versprechen, Java als Open Source zu veröffentlichen, steht schon lange. Zur LinuxWorld-Konferenz in San Francisco wird Sun nun konkreter und kündigt Teile von Java SE 6 und Java ME als Open-Source-Software an. Welche Lizenz dabei gewählt wird, ist indes noch nicht entschieden.
/ Julius Stiebert
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Bis Ende 2006 plant Sun den JavaC-Compiler und die Hotspot Virtual Machine – beide Teile der Java Standard Edition (SE) – als Open Source zu veröffentlichen. Zudem soll die komplette Java Micro Edition (ME) – eine Version für mobile Geräte – freigegeben werden. Dies verriet Laurie Tolson, Vice President of Developer Products and Programs bei Sun, CNet(öffnet im neuen Fenster) am Rande der LinuxWorld-Konferenz.

Welche Lizenz für Java gewählt werde, stehe allerdings noch nicht fest. Das von Sun bereits veröffentlichte Glassfish – die Open-Source-Variante der Java Enterprise Edition (EE) – nutzt die Community Development and Distribution License (CDDL). Diese Lizenz wird zwar von der Open Source Initiative als freie Lizenz anerkannt, ist jedoch inkompatibel zu der bekanntesten Open-Source-Lizenz, der GPL.

Sun verkündet schon seit geraumer Zeit immer wieder, man werde Teile von Java als Open Source freigeben. Ein Datum wollte die Firma bisher jedoch nie nennen.


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