Abo
  • Services:

Automatisch bildschön: Software macht Gesichter attraktiver

Software lernt was als schön gilt und passt Bilder diesem Ideal an

Es ist kein großes Geheimnis, dass die Bilder von Covermodells von Spezialisten elektronisch aufgehübscht werden, bevor sie die Titelblätter der Illustrierten zieren dürfen. Der aufwändige Prozess wird bislang in Handarbeit erledigt - doch ein Forscher der Universität Tel Aviv hat nun ein Verfahren entwickelt, das das Verschönern von Portraits automatisieren soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Digitale Verschönerung
Digitale Verschönerung
Tommer Leyvand hat dazu nicht etwa eine Software entwickelt, die ein bisschen gesundere Hauttöne zaubert und Fältchen samt Hautunreinheiten beseitigt - seine Software ist vielmehr mit als hübsch bewerteten Portraits angelernt worden. Aus neu eingelesenen Frontalportraits soll die Software so schönere Gesichter zaubern.

Stellenmarkt
  1. d&b audiotechnik GmbH, Backnang bei Stuttgart
  2. Continental AG, Eschborn

Die Beispiele, die Leyvand dazu auf seiner Website hinterlegt hat, zeigen die Möglichkeiten des Programms. So wird vor allem die linke und rechte Gesichtshälfte einander angenähert. Die Größe und Position der Augen zur Nase wird angeglichen und unterschiedliche Ausprägungen von Wangen, Augenbrauen und - Lidern werden harmonisiert.

Digitale Verschönerung
Digitale Verschönerung
Die Software stützt sich dabei auf einen "Erfahrungsschatz" - Gesichtsproportionen, die von menschlichen Bewertern als besonders attraktiv eingestuft wurden, dienen dabei als Ausgangsbasis für die Bildmanipulationen. 2005 hatte ein Team unter der Leitung von Leyvands Kollegen Yael Eisenthal die Attraktivität von 200 Portraits bewerten lassen. Die Software vermaß dann die Proportionen der als hübsch bewerteten Gesichter. Auf dieser Basis wurde ein "Schönheits"-Algorithmus entwickelt, der neue Aufnahmen beurteilen kann.

Leyvand entwickelte daraufhin eine weitere Software, die diesen Algorithmus nutzt, um Gesichter schöner zu machen. Der Forscher präsentierte seine Software, die noch nicht verfügbar ist, auf der Siggraph 2006. Leyvand kann sich vorstellen, dass seine Methoden in Bildbearbeitungsprogramme übernommen werden könnten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 4,25€

mike 16. Aug 2006

Ja das ist schon wahr. Leider ... Aber das is vlt ein weiterer Schritt in der...

mike 16. Aug 2006

Also ich finde grade das Bild 4 https://scr3.golem.de/?d=0608/Digital_Beautification&a...

polygonmurder 16. Aug 2006

Es wurden in dem Thread schon mehr als genügend Gegenargumente geliefert. Aber hier...

AlgorithMan 15. Aug 2006

naja - doch - es dürfte gegen den durchschnitt aller gesichter konvergieren...

gfm 15. Aug 2006

Naja in Nip/Tuck meinte Dr. Troy (:-p), dass Symetrie schön sei... naja sogar in...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /