MyGuide 6.0: Vom Bodensee nach Dänemark in 20 Sekunden
Einige Funktionen aktiviert die Software automatisch. So schaltet sich beispielsweise ein stufenloser Zoom ein, wenn sich der Fahrer einer Kreuzung nähert. Damit bekommt er eine detailliertere Ansicht und soll sich somit besser orientieren können.
Ebenfalls automatisch vollzieht sich ein Wechsel vom 3D-Modus bei hohem Tempo in den 2D-Modus, wenn das Auto langsamer fährt. Dazu muss das Navigationsgerät jedoch nicht mit dem Wagen fest vertäut sein und die tatsächliche Fahrgeschwindigkeit kennen. Das "hohe Tempo" ergibt sich aus den wechselnden Ortungsdaten der kontinuierlichen GPS-Informationen. Wenn die Software dabei eine schnelle Ortsveränderung feststellt, wechselt sie automatisch in den 3D-Modus. Alle automatischen Funktionen lassen sich jedoch auch abstellen und stattdessen manuell bedienen, erklärte der Hersteller gegenüber Golem.de.
In der Europa-Ausgabe steht auf einer 1 GByte fassenden Mini-SD-Karte Kartenmaterial für maximal 21 Länder zur Verfügung. Es gibt jedoch auch eine Einsteiger-Version, die nur Deutschland, Österreich und die Schweiz enthält. USA-Karten sind generell nicht enthalten. Das Material beruht dabei auf Geodaten von Teleatlas und Nav N Go. Die Bedienführung und Sprachausgabe kann in 22 Sprachen erfolgen. Die Navigations-Software gibt es für die WindowsCE-Versionen PocketPC 2003 und Windows Mobile 5.0. Dabei werden Displays mit Auflösungen von 320 x 240 und bis zu 800 x 600 Pixeln unterstützt.
Derzeit soll es MyGuide 6.0 nur im Paket mit einem GPS-Empfänger geben. Das Einsteigermodell MyGuide 3010 mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird 279,- Euro kosten. Das Premium-Gerät MyGuide Silverguide 5000 mit Kartenmaterial für Gesamteuropa wäre für 379,- Euro zu haben. Alle Modelle sollen ab sofort bestellbar sein.