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Entwickler-Netzwerk für PalmOS-Nachfolger gestartet

PalmSource präsentiert sich auf LinuxWorld-Kongress

Die Access-Tochter PalmSource präsentiert sich mit einigen kleinen Neuerungen auf der LinuxWorld-Konferenz in San Francisco. Unter anderem ruft Access ein Entwickler-Netzwerk ins Leben und veröffentlicht eine neue Software-Bibliothek als Zusatzkomponente des SQLite-Pakets. Außerdem hat der Netzbetreiber Orange die künftige mobile Linux-Plattform von Access als genehmigte Plattform abgesegnet.

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Lange Zeit war es sehr ruhig geworden um die Entwicklung der Access Linux-Plattform (ALP), die bis Ende 2006 als PalmOS-Nachfolger fertig werden soll. Den LinuxWorld-Kongress nutzt die Access-Tochter PalmSource nun dazu, sich und die ALP wieder ins Gedächtnis zu rufen. Große Neuerungen hat der Hersteller allerdings nicht zu verkünden.

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Mit dem Start des Access Developer Network (ADN) sollen Entwickler besser unterstützt werden, um Produkte für die Plattform in kurzer Zeit und mit geringen Kosten auf den Markt bringen zu können. Teilnehmern an dem Netzwerk wird ein früher Zugriff auf neue Versionen der Access Linux-Plattform (ALP) versprochen. Der Netzbetreiber Orange hat ALP als einsatzfähige Plattform genehmigt und will das Orange-Anwendungspaket auf ALP-basierte Mobiltelefone bringen.

PalmSource hat die neu erstellte libsqlfs-Bibliothek für die Open-Source-Gemeinschaft frei gegeben, die als Teil der Access Linux-Plattform (ALP) erstellt wurde und eine Zusatzkomponente des SQLite-Pakets darstellt. Mit der libsqlfs-Bibliothek soll sich eine OMA-DM-kompatible (Open Mobile Alliance-Device Management) Registry implementieren lassen.

Eingebettet in die LinuxWorld-Konferenz veranstaltet Access am 16. August 2006 einen Entwicklertag rund um die Access Linux-Plattform (ALP) und die Entwicklung von Linux-Anwendungen für den mobilen Einsatz. Den Teilnehmern wird ein Überblick über die Komponenten von ALP versprochen.

Neues zur Access Linux-Plattform (ALP) enthüllte der Hersteller nicht. Wie bereits bekannt ist, soll ALP auf künftigen Smartphones und mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen. Das auf Linux basierende Betriebssystem wird eine PalmOS-Kompatibilitätsebene enthalten, auf der sich alle korrekt programmierten 68K-PalmOS-Anwendungen ausführen lassen sollen. Denkbar ist aber, dass PalmOS-Applikationen dazu einige Modifikationen erfahren müssen. Bis Ende 2006 sollen die Arbeiten an ALP abgeschlossen sein. Wann erste ALP-Geräte auf den Markt kommen, ist unklar.

Anfang August 2006 sorgte eine schlechte Nachricht für Aufruhr im Palm-Lager: Palm warf PalmSource vor, wichtige Entwicklungsschritte für eine kommende PalmOS-Generation nicht eingehalten zu haben. Unklar bleibt, welche Schritte damit gemeint sind. In jedem Fall reduziert Palm aufgrund des Konflikts seine Lizenzzahlungen für den Einsatz von PalmOS künftig auf ein Minimum.



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