Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz?
Die Frage, in wie weit eine noch verhältnismäßig junge Open-Source-Software als stabil genug für den Einsatz in Unternehmen betrachtet werden kann, ist zumindest nicht eindeutig zu beantworten. Klar ist aber eines: An sich sagen Novell und Red Hat dasselbe über Xen - nur mit anderen Worten und aus anderen Perspektiven. Red Hat betrachtet Funktionen wie die Live-Migration als zu instabil. Also liefert der Distributor Xen noch nicht aus und wartet gar mit der Verfügbarkeit von RHEL 5 ab, bis Xen so weit ist.
Und auch Novell sieht die Live-Migration als nicht ausgereift an und unterstützt sie einfach noch nicht. Die Virtualisierungstechnik möchte der Anbieter seinen Kunden dennoch nicht vorenthalten und stellt sie ihnen daher für Evaluierungszwecke zur Verfügung. Allerdings unterstützt der Distributor auch nur die Teile der Software, von denen er wirklich überzeugt ist.
Dass beide Unternehmen Arbeit in Xen stecken und umfangreiche Tests durchführen, steht außer Frage. Dass beide Xen für noch nicht absolut reif für den Unternehmenseinsatz halten, lässt sich zwischen den Zeilen ebenfalls herauslesen. Unabhängig davon stehen aber beide Firmen zu der Virtualisierungslösung Xen und planen diese über kurz oder lang komplett zu unterstützen. Auf eine alternative Virtualisierungstechnik möchte man wohl auf beiden Seiten nicht ausweichen. In den aktuellen Diskussionen um Xen spiegeln sich daher wohl nur die unterschiedlichen Ansätze der beiden Linux-Distributoren wider.
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Bei erfahrenen Leuten wird der Support kaum genutzt. Das hat mit RedHat Enterprise...
ich versteh auch nich worrauf er hinaus will einfach ignorieren dann hört er von alleine...