Abo
  • Services:

Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz?

Die Frage, in wie weit eine noch verhältnismäßig junge Open-Source-Software als stabil genug für den Einsatz in Unternehmen betrachtet werden kann, ist zumindest nicht eindeutig zu beantworten. Klar ist aber eines: An sich sagen Novell und Red Hat dasselbe über Xen - nur mit anderen Worten und aus anderen Perspektiven. Red Hat betrachtet Funktionen wie die Live-Migration als zu instabil. Also liefert der Distributor Xen noch nicht aus und wartet gar mit der Verfügbarkeit von RHEL 5 ab, bis Xen so weit ist.

Stellenmarkt
  1. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden

Und auch Novell sieht die Live-Migration als nicht ausgereift an und unterstützt sie einfach noch nicht. Die Virtualisierungstechnik möchte der Anbieter seinen Kunden dennoch nicht vorenthalten und stellt sie ihnen daher für Evaluierungszwecke zur Verfügung. Allerdings unterstützt der Distributor auch nur die Teile der Software, von denen er wirklich überzeugt ist.

Dass beide Unternehmen Arbeit in Xen stecken und umfangreiche Tests durchführen, steht außer Frage. Dass beide Xen für noch nicht absolut reif für den Unternehmenseinsatz halten, lässt sich zwischen den Zeilen ebenfalls herauslesen. Unabhängig davon stehen aber beide Firmen zu der Virtualisierungslösung Xen und planen diese über kurz oder lang komplett zu unterstützen. Auf eine alternative Virtualisierungstechnik möchte man wohl auf beiden Seiten nicht ausweichen. In den aktuellen Diskussionen um Xen spiegeln sich daher wohl nur die unterschiedlichen Ansätze der beiden Linux-Distributoren wider.

 Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz?
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Define R6 für 94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)
  2. 105,89€ (Bestpreis!)
  3. 1.399€ (Vergleichspreis 1.666€)
  4. 84,90€ (Vergleichspreis 93,90€)

RipClaw 15. Aug 2006

Bei erfahrenen Leuten wird der Support kaum genutzt. Das hat mit RedHat Enterprise...

grgds 14. Aug 2006

ich versteh auch nich worrauf er hinaus will einfach ignorieren dann hört er von alleine...


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /