Abo
  • Services:
Anzeige

Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz?

Da das Xen-Projekt alle anstehenden Tests verteilt und diese so von verschiedenen Entwicklergruppen ausgeführt würden, ließe sich die Stabilität sehr wirksam erreichen. Derzeit unterstützt Novell allerdings auch nur den eigenen Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 als Gastsystem. Dies liegt laut Dyroff jedoch daran, dass es derzeit keine anderen paravirtualisierten Systeme gebe. Man biete aber bereits eine Technology-Preview-Version von SLES 9 SP3 an, die bei Fertigstellung auch paravirtualisiert unterstützt werde.

Anzeige

Andere paravirtualisierte Systeme wolle man nach Tests ebenfalls unterstützen - sofern es denn in Zukunft weitere gebe. Die volle Virtualisierung mit Unterstützung für AMDs und Intels Prozessoren sei in SLES 10 ebenfalls aktiviert, werde jedoch nicht unterstützt. "Mit der Stabilität des Hypervisors hat dies nichts zu tun", so Dyroff. Man werde voraussichtlich Anfang 2007 Updates veröffentlichen und den Support dann auf die volle Virtualisierung ausweiten. Schon jetzt gebe es aber Kunden, die auf einer Linux-Maschine über 200 Windows-Instanzen ohne Probleme betreiben, so Dyroff weiter.

Derzeit bietet Novell die Virtualisierungstechnik allerdings hauptsächlich für den Evaluierungseinsatz an. "Wir dürfen nicht vergessen, dass es hier um den Unternehmenseinsatz geht. Bevor Xen tatsächlich produktiv eingesetzt wird, vergehen da schon einige Monate", erklärt Dyroff dies. Insgesamt bekäme man positive Rückmeldungen von den Kunden und auch die Zertifizierung für Hardwaresysteme laufe. IBM unterstützt SLES und Xen bereits, entsprechende Zertifizierungen in Zusammenarbeit mit Dell und Hewlett Packard sollen laut Dyroff voraussichtlich im Dezember 2006 verfügbar sein.

Und auch wenn Novell Xen bereits anbietet, Dyroff bestätigt Red Hats Aussage auch in weiteren Teilen: "Die Live-Migration unterstützen wir derzeit noch nicht.". Red Hats Probleme kann er teilweise ebenfalls nachvollziehen: "Xen hat in Fedora kürzlich Probleme mit dem Kernel 2.6.18 verursacht. Auch für uns war es sicher nicht einfach, Xen mit dem Linux-Kernel 2.6.16 zum Laufen zu bekommen." Trotzdem brauche Xen sich nicht vor kommerziellen Produkten, wie denen von VMware, zu verstecken. Das Open-Source-Prinzip sei ein klarer Vorteil für Xen, andererseits könne VMware mit besseren Managementprogrammen punkten. Novell selbst arbeite ebenfalls an entsprechenden Lösungen für Xen, weitere Details dazu wollte Dyroff allerdings nicht verraten. Das Prinzip sei aber klar: "Die Technik ist jetzt stabil, also bieten wir sie unseren Kunden an.".

 Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz?Xen - Virtualisierung reif für den Unternehmenseinsatz? 

eye home zur Startseite
RipClaw 15. Aug 2006

Bei erfahrenen Leuten wird der Support kaum genutzt. Das hat mit RedHat Enterprise...

grgds 14. Aug 2006

ich versteh auch nich worrauf er hinaus will einfach ignorieren dann hört er von alleine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen bei München
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  3. Max Weishaupt GmbH, Schwendi
  4. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg, Oberhausen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189€
  2. (u. a. Galaxy S8 für 499€ und S8+ für 579€, S7 für 359€, 65"-UHD-TV für 1.199€ und 850...

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  2. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  3. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  4. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  5. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  6. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

  7. Basemental

    Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen

  8. Verschlüsselung

    TLS 1.3 ist so gut wie fertig

  9. Colt Technology

    Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen

  10. Robotik

    Defekter Robonaut kommt zurück zur Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

Falcon-Heavy-Rakete gestartet: "Verrückte Dinge werden wahr"
Falcon-Heavy-Rakete gestartet
"Verrückte Dinge werden wahr"
  1. Falcon Heavy Mit David Bowie ins Sonnensystem
  2. Raumfahrt SpaceX testet die Triebwerke der Falcon Heavy
  3. Zuma Start erfolgreich, Satellit tot

Snapdragon 845 im Hands on: Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
Snapdragon 845 im Hands on
Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
  1. Snapdragon X24 Qualcomms 2-GBit/s-LTE-Modem wird in 7 nm gefertigt
  2. 5G-Modem 18 Hersteller bringen Geräte mit Qualcomms Snapdragon X50
  3. Snapdragon-SoCs Qualcomm wechselt von Samsung zu TSMC

  1. Re: Wieso emuliert man x86 auf ARM, warum...

    baldur | 02:35

  2. Re: Das icht nicht lache

    plutoniumsulfat | 02:21

  3. Re: Wasserstoff wäre billiger

    User_x | 02:20

  4. Re: Was ist der Unterschied zu Skype?

    treysis | 02:20

  5. Re: schlechter Artikel - völlig falsch interpretiert!

    xenofit | 01:42


  1. 19:40

  2. 14:41

  3. 13:45

  4. 13:27

  5. 09:03

  6. 17:10

  7. 16:45

  8. 15:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel