Apple bekommt Ärger mit der Börse
Formalie: Verschobener Bilanzbericht verstößt gegen Börsenregeln. Apples Probleme wegen möglicherweise falsch verbuchter Aktien-Optionen ruft nun auch die US-Technologiebörse Nasdaq auf den Plan, an der die Apple-Aktien notiert sind. Apple erhielt die formale Mitteilung, dass das Unternehmen die für eine Listung an der Nasdaq vorgeschriebenen Regeln nicht einhalte.
Dabei geht es nicht direkt um die Bilanzierung der Aktien-Optionen. Grund für die Mitteilung der Börse ist die Tatsache, dass Apple die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen verschoben hat, womit Apple die Regeln der Nasdaq verletzt. Die Verschiebung ist aber Folge einer noch andauernden Untersuchung der Apple-Bilanzen der letzten Jahre.
Apple ist bei einer internen Prüfung seiner Bilanzzahlen über Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Zusage von Aktien-Optionen in den Jahren 1997 bis 2001 gestolpert. Die Angelegenheit lässt das Unternehmen nun extern untersuchen.
Apple hat erst einmal eine Anhörung vor dem zuständigen Gremium der Nasdaq beantragt. Bis dahin würden die Aktien weiter gehandelt.
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