Neue Opterons am 15. August 2006 mit "AMD-V"

Revision F des Server-Prozessors mit neuer Virtualisierungstechnologie

In der kommenden Woche wird AMD die lange erwartete neue Version seiner Opteron-Prozessoren auf den Markt bringen. Die bisher als "Revision F" bekannten CPUs erhalten neue Modellnummern, können DDR-2-Speicher ansprechen und bringen die bisher als "Pacifica" bekannte Virtualisierungstechnologie mit.

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Wie AMD gegenüber Golem.de bestätigte, erscheinen die neuen Opterons am 15. August 2006. Zwar hält sich der Prozessorhersteller mit den Modellnummern und den Preisen derzeit noch zurück, bekannt ist aber schon, was der neue Opteron alles mitbringen wird. Er stellt im wesentlichen die Server-Version der AM2-Prozessoren dar, und kommt mit einem neuen "Socket F" daher, bei dem die Pins - ähnlich wie bei Intels LGA775 - im Sockel, nicht am Prozessor sitzen. Das, und der integrierte Speichercontroller für DDR-2-DRAMs bedingen komplett neue Mainboards für die Revision F des Opteron. Diese Boards, und damit neue Server-Designs, sollten aber einige Jahre halten, denn AMD hatte bereits angekündigt, dass die ersten Opterons mit vier Kernen im Jahr 2007 ebenfalls in den Socket F passen sollen.

Links Revision F, rechts der bisherige Opteron.
Links Revision F, rechts der bisherige Opteron.
Die für Server wichtigste Neuerung der neuen CPUs ist die Virtualisierungstechnik von AMD, die bisher unter dem Namen Pacifica gehandelt wurde. AMD hat sich - ebenso wie der Konkurrent mit "Intel VT" - dafür eine Marke namens "AMD-V" eintragen lassen. AMD-V sorgt für Hardwareunterstützung bei der Virtualisierung von kompletten Rechnern und ergänzt damit Softwarelösungen wie VMware oder Xen.

Im Serverumfeld lassen sich so, etwa für Web-Hoster, physikalische Maschinen in mehrere virtuelle aufteilen. Vier Kunden können sich beispielsweise einen Rechner im Rack teilen, und diese virtuelle Maschine - bisweilen auch Partition genannt - von der Installation von Betriebssystemen bis zum Neustart wie einen eigenen Rechner behandeln. Was bisher per Software schon recht gut klappt, soll durch AMD-V oder Intels VT noch stabiler, schneller und mit besserer Lastverteilung funktionieren.

Neben AMD-V werden die Socket-F-Opterons auch AMDs bisher nur unter dem Codenamen "Presidio" bekannten Sicherheitsfunktionen mitbringen, die mit der Virtualisierung zusammenarbeiten. Presidio ist durch erweiterten Speicherschutz und neue Befehle außerdem die Basis für "Trusted Computing", was im Unternehmensumfeld - anders als bei privaten Anwendern - vielfach eine willkommene Technologie darstellt.

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aHa 27. Sep 2006

Mit welchen CPUs hast du es denn bisher getestet? Hatte geplant Windows unter Linux mit...

Rainer Zufall 13. Aug 2006

Na das ist einfach. "Server-CPUs" werden von AMD verkauft. Nennen sich Opteron...

mein Name 13. Aug 2006

Nur mal so nebenbei: Steht HTT nicht für Hyper-Threading Technology und HT für...

EddieXP 12. Aug 2006

jo das stimmt wohl, wobei es erstens mich bei apple nicht wundert und zweitens nicht...



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