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Pinguin in Uniform: Boeing setzt bei Militärjet auf Linux

Boeing P-8A mit Linux-Systemen an Bord. Das US-Flugzeug- und Rüstungsunternehmen Boeing will ein auf Linux basierendes System in seinem neuen Militärflugzeug für die US-Marine P-8A(öffnet im neuen Fenster) einsetzen. Das teilte Wind River mit, die die gleichnamige Netzwerk-Plattform Linux Edition (PNE-LE) an Boeing liefern. Die Carrier-Grade Linux-Plattform wird mit dem originären Kernel von kernel.org ausgeliefert.
/ Andreas Donath
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Zur Software-Plattform gehört die Eclipse-basierte Entwicklungssuite Wind River Workbench. Sie ermöglicht die Integration von Drittanbieter-Tools und unterstützt unter anderem Betriebssysteme wie VxWorks 653, VxWorks MILS, VxWorks 5.5 und Linux.

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Die Boeing P-8A(öffnet im neuen Fenster) ist ein für die Belange der US-Navy speziell ausgerüstetes Flugzeug für die unterschiedlichsten Aufgaben. Sie soll U-Boote aufspüren und bekämpfen, den Seeverkehr überwachen und als Plattform für elektronische Aufklärung (ELINT(öffnet im neuen Fenster)) arbeiten können. Das Flugzeug soll die veraltete Lockheed P-3 Orion ASW ablösen und basiert auf dem Zivilflugzeug 737-800 NG. Außer dass die P-8A Torpedos, Antischiffs-Raketen, Wasserbomben und andere Waffen sowie Sonarbojen tragen kann, besitzt sie sechs weitere Treibstofftanks. Der Jungfernflug soll 2009 statt finden. Ab 2013 sollen die ersten Modelle in Dienst gestellt werden.

Ausschlaggebend für Boeings Entscheidung war laut Wind River die Möglichkeit, aufgrund des mitgelieferten Cross-Build-Systems Anpassungen und Differenzierungen an den Quelltexten vornehmen und dabei stets den Pfad zurück zu den urspünglichen Quellen nachvollziehen zu können.


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