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Gewinnwarnung: Wettbewerb macht der Telekom zu schaffen

T-Com verliert 500.000 Anschlüsse im zweiten Quartal 2006

Der zunehmende Wettbewerb im deutschen Festnetz macht der Telekom zu schaffen, worauf das Unternehmen jetzt mit einer Gewinnwarnung reagierte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll 2006 rund 1 Milliarden Euro geringer ausfallen als bisher geplant. Auch die Umsatzerwartungen wurden nach unten korrigiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Im ersten Halbjahr 2006 stieg der Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf knapp 30,0 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA sinkt um 2,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Während der Umsatz im Ausland um 13,5 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro zulegte, gingen die Umsätze in Deutschland um 4,0 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro zurück. Ein ähnliches Bild zeichnet sich beim EBITDA ab: Im Ausland stieg es um 4,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, im Inlandsgeschäft verzeichnet die Telekom einen Rückgang von 5,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro.

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Vor allem der Bereich Breitband/Festnetz ging zurück, insgesamt um 5,5 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro, in Deutschland um 6,5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal 2006 hat T-Com rund 500.000 Anschlüsse durch Wechsel der Kunden zu anderen Netzbetreibern inklusive Kabelnetz oder durch Mobilfunksubstitution verloren. Der Anstieg der vermieteten Teilnehmeranschlussleitungen liegt mit 353.000 weiterhin auf hohem Niveau, jedoch unter dem Wert des ersten Quartals 2006, als rund 400.000 Leitungen von den Wettbewerbern angemietet wurden. Die Zahl der vermieteten Teilnehmeranschlussleitungen erhöhte sich im zweiten Quartal entsprechend auf rund 4 Millionen.

Von den verlorenen Anschlüssen gehen etwas mehr als zwei Drittel an die alternativen Festnetzbetreiber und knapp ein Drittel an den Mobilfunk und an die Telefonangebote der Kabelnetzbetreiber.

Dennoch hat sich der Breitbandmarkt in Deutschland nach Ansicht der Telekom weiterhin dynamisch entwickelt: Ende Juni waren knapp 9,0 Millionen von T-Com bereitgestellte DSL-Anschlüsse in Betrieb - ein Wachstum zum Halbjahr 2005 von rund 33 Prozent. Von den 402.000 von T-Com bereitgestellten DSL-Anschlüssen im zweiten Quartal 2006 wurden 387.000 über Resale, also unter dem Namen anderer Anbieter an den Markt gebracht. Die Zahl der Resale-DSL-Anschlüsse stieg damit auf 2,5 Millionen.

Um dies zu ändern will T-Com im Herbst eine neue Preis- und Produktstruktur einführen, die auf Bündelangebote ausgerichtet ist und jene Kunden stärker adressiert, die jetzt noch zu den Kombiangeboten der alternativen Netzbetreiber wechseln. Einstiegsangebote für die Kombination aus Telefon und Breitband-Internet sollen in der neuen Struktur bei unter 40 Euro liegen. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch Dienstleistungen wie die "Service-Full-Flatrate", bei der ein Techniker die Installation von T-DSL und Konfiguration des Computers vornimmt.

Anders sieht es im Bereich Mobilfunk aus, hier vermeldet die Telekom ein Umsatzplus von 10,7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro, im Ausland legte die Telekom hier sogar um 16,6 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zu. Vor allem T-Mobile USA und T-Mobile UK sorgen für Wachstum, während bei T-Mobile Deutschland der Umsatz im zweiten Quartal um 3,3 Prozent sank.

Ob der schwachen Zahlen senkt die Telekom auch ihre Jahresprognose. Die Umsatzplanung für 2006 wird um 0,6 Milliarden Euro auf 61,5 bis 62,1 Milliarden Euro gesenkt. Für 2007 wird ein moderater Umsatzanstieg erwartet. Das bereinigte EBITDA soll um 1 Milliarden Euro niedriger ausfallen als bisher geplant und zwischen 19,2 und 19,7 Milliarden Euro liegen.

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Anonymous 11. Aug 2006

solange du bei der telekom dein DSL hast, würde ich nciht sagen das man pauschal zu...

Anonymous 11. Aug 2006

mhh was zum teufel ist dein ein "lieber wetbewerb" ??

Anonymous 11. Aug 2006

das einzigste war tcom kann ist wucherangebote machen oder unrealistische...

Anonymous 11. Aug 2006

die headline dieses artikels ist ausnahmswese mal ok obwohl ich befürchte das sie nur...

Michael - alt 10. Aug 2006

Du scheinst an manchen Punkten echt gut zu sein. Allerdings vermischst Du immer wieder...


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