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Einfühlsames Malen

Kunst passt sich dem Gemütszustand des Betrachters an. Wissenschaftler der Universitäten Bath und Boston haben eine Art elektronische Kunst entwickelt, die sich dem Gemütszustand des Betrachters anpassen soll. Je nach Gesichtsausdruck verändert sich das Bild.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Konzept beschreiben die Forscher als "Empathic Painting", also "einfühlsames Gemälde". Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Maria Shugrina und Margrit Betke von der Universität Boston.

Eine Webcam nimmt dazu Bilder des Betrachters auf, anschließend soll eine spezielle Software den jeweiligen Gemütszustand anhand typischer Merkmale im Gesichtsausdruck deuten. Diese Informationen werden dann genutzt um die Farben und Pinselstriche des angezeigte Bildes dem Gemütszustand des Betrachters anzupassen.

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Schaut man beispielsweise wütend, erscheint das Gemälde in eher dunklen Farben, die Pinselstriche wirken kraftvoller. Wirkt der Betrachter fröhlich hellt sich das Bild auf und erscheint in lebhaften Farben.

Die Software untersucht das Bild dabei auf acht Merkmale, beispielsweise die Position und die Form des Mundes oder die Offenheit der Augen und den Winkel der Augenbrauen. Die Analyse erfolgt in Echtzeit, verändert sich der Gesichtsausdruck des Betrachters, passt sich somit auch das Gemälde an.


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