14 mm dünne Kamera im Kreditkartenformat mit 7 Megapixeln
Die Helligkeit der 2,8 Zoll großen Rückwand im Breitbildformat mit 230.400 Pixeln Auflösung beziffert Casio mit 1.100 Candela pro Quadratmeter. Dadurch soll das Display der sucherlosen Kamera selbst bei starker Sonenneinstrahlung noch ablesbar sein. Selbst Büro-LCDs erreichen oft nur ein Viertel dieser Helligkeit.
Zur Scharfstellung kann ein Spot- und ein Mehrpunkt-Autofokus eingesetzt werden, wobei auch eine manuelle Schärfejustage möglich ist. Bei schlechter Beleuchtung wird ein Autofokus-Hilfslicht eingeschaltet. Die Belichtungsmessung wird per Mehrfeld-, Zentrumswert- und Spot-Messung vorgenommen, die Belichtungssteuerung wird mittels Programm-AE erledigt, wobei auch eine Reihe Motivprogramme eingesetzt werden kann. Eine Zeit- und Blendenvorwahl ist nicht vorhanden.
Die Digitalkamera bietet nicht nur die Möglichkeit, aufgenommene Fotos und Videos im Display zu betrachten sondern auch Dokumente, E-Mails und Webseiten. Dazu liefert der Hersteller ein Konvertierungsprogramm für den PC, der die Dateien in JPEGs umwandelt.
Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 50, 100, 200 und 400 automatisch oder manuell umgeschaltet werden. Die Verschlusszeiten reichen von 1/2.000 bis 1/2 Sekunde. Ein Anti-Verwackelungsmodus treibt die Lichtempfindlichkeit gar bis ISO 800 herauf.
Wie jede Kompaktkamera kann auch die Exilim Card EX-S770 Videos aufnehmen – in diesem Fall im MPEG4-Format mit 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde samt Ton oder im Breitbildformat mit 704 x 384 Pixeln.
Der interne Speicher ist 6 MByte groß. Außerdem kann auf SDHC, SD- und MMC- Karten gespeichert werden. An Bord ist eine USB-Schnittstelle für den Datenaustausch mit dem Rechner oder dem Drucker.
Die Kamera misst 94,5 x 60,4 x 13,7 mm bei einem Leergewicht von 127 Gramm. Der Akku soll nach CIPA-Testverfahren für 200 Aufnahmen ausreichen. Die Casio EX-S770 wird in Japan in den Farben Silber, Rot und Blau angeboten. Zum Preis und zur Verfügbarkeit in Europa gibt es derzeit keine Angaben.