Borland schaltet den Turbo wieder ein
Die neuen Turbo-Varianten sind Einzelprodukte, die aus dem Borland Developer Studio ausgekoppelt werden. Damit sind die IDEs an jeweils eine Sprache gebunden und richten sich laut Borland vor allem an professionelle Entwickler, die nicht im Team arbeiten, an Studenten und Hobbyprogrammierer.
Turbo Delphi, Turbo Delphi für .Net, Turbo C++ und Turbo C# werden in je zwei Versionen angeboten: Einer kostenlosen Download-Variante sowie einer Professional-Edition für "unter 500,- US-Dollar", die mit verfügbaren Werkzeugen und Plug-Ins von Drittanbietern zusammenarbeiten soll. Alle Turbo-Editionen erlauben die schnelle Anwendungsentwicklung, unterstützten das leichte Erstellen von Benutzeroberflächen sowie Datenbanken- und Web-Services. Bis auf die Erweiterungsfähigkeiten der Professional-Edition ist der Funktionsumfang beider Varianten gleich.
So werden Refactoring(öffnet im neuen Fenster), ein History Manager, Live Templates und Debugging-Möglichkeiten geboten.
1983 veröffentlichte Borland erstmals Turbo Pascal. Der ehemalige Turbo-Pascal- und Delphi-Produktmanager Zack Urlocker, der heute bei MySQL arbeitet, kommentierte Borlands Ankündigung: "Die Turbo-Marke und mehr noch der Fokus auf die Produktivität der Entwickler ist genau, was die Industrie braucht."
Alle Produkte bringen über 200 vorgefertigte Komponenten mit, die sich per Drag-and-Drop in die eigenen Projekte einbinden lassen. Ab dem dritten Quartal 2006 sollen sie verfügbar sein, als "Turbo Explorer"-Versionen zum kostenlosen Download sowie als Professional-Edition für unter 500,- US-Dollar. Schulversionen sollen unter 100,- US-Dollar kosten.
- Anzeige Hier geht es zu C++: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



