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Spracherkennungssoftware kommt ohne Trainingsphase aus

Dragon NaturallySpeaking in vier Ausbaustufen angekündigt. Die Windows-Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking soll in der neuen Version ganz ohne Training auskommen. Damit erspart sich der Nutzer ein zeitaufwändiges Übungsprogramm, bevor die Software für Spracheingaben verwendet werden kann. Zu den bisherigen drei Ausbaustufen gesellt sich fortan eine vierte Variante speziell für Juristen hinzu.
/ Ingo Pakalski
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Die Standard-Ausführung von Dragon NaturallySpeaking 9 versteht sich mit noch mehr Applikationen, um diese per Sprache zu bedienen, worüber eine neue so genannte Select-and-Say-Anzeige informiert. Zudem wurde das Befehls-Center überarbeitet und es stehen Online-Tutorials bereit. Die Preferred-Variante unterstützt zudem entsprechend zertifizierte Bluetooth-Mikrofone; weitere Neuerungen sind hier Fehlanzeige.

Mit der Professional-Version lassen sich auch die Mozilla-Applikationen Firefox und Thunderbird per Sprache bedienen. Zudem verwaltet die Software benutzerdefinierte Wörterbücher, um die Erkennungsleistung zu erhöhen, und in Word lassen sich Sprachnotizen zu den Dokumenten ablegen. Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Unterstützung für Citrix-Thin-Clients sowie überarbeitete Werkzeuge für die Netzwerkverwaltung.

Aufbauend auf der Professional-Ausführung liefert Dragon NaturallySpeaking 9 Legal ein juristisches Fachvokabular, womit sich diese Variante für den Einsatz in Anwaltskanzleien oder an Gerichten empfiehlt.

Der Hersteller verspricht, dass sich mit Dragon NaturallySpeaking 9 nahezu alle PC-Aufgaben durch Sprechen erledigen lassen, weil fast alle Windows-Anwendungen unterstützt werden. Hierzu wandelt die Software Gesprochenes in Text oder Befehle um und soll dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Wörtern pro Minute erreichen. Unverändert blieb in allen Ausbaustufen die Erkennungsgenauigkeit, die der Hersteller weiterhin mit bis zu 99 Prozent angibt.

Mitte August 2006 kommt Dragon NaturallySpeaking 9 für die Windows-Plattform in die Regale. Die Standard-Version wird dann für 99,- Euro angeboten, während die Preferred-Ausführung 199,- Euro kostet. Der Preis für die Professional-Version liegt bei 799,- Euro, während die neue Legal-Ausführung auf einen Preis von 999,- Euro kommt.


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