Top-Ten der gestohlenen Handys
Britische Studie untersuchte über 100.000 Diebstähle
Eine Studie enthüllt, nach welchen Kriterien Langfinger Mobiltelefone stehlen und liefert eine Top-Ten-Liste der entwendeten Geräte. Das Midland Centre for Criminology and Criminal Justice der Loughborough University in Großbritannien will aus dem Zahlenmaterial eine Art Index für diebstahlgefährdete Handys erstellen.
Die Studie aus Großbritannien zeigt, dass die meisten der als gestohlen gemeldeten Taschentelefone Markenhandys von Nokia, Sony Ericsson, Samsung und Motorola waren, die im Laufe des Jahres 2005 im Großraum London entwendet wurden.
So wurden in dem untersuchten Zeitraum 55.783 Nokia-Handys gestohlen. Damit gehen knapp 50 Prozent aller Handydiebstähle zu Lasten der Finnen. Samsung liegt mit 13,6 Prozent bzw. 15.524 gestohlenen Geräten auf Platz zwei, knapp gefolgt von Sony Ericsson mit 13,3 Prozent bzw. 15.090 abhanden gekommener Modelle. Motorola belegt mit 11,4 Prozent bzw. 12.947 Geräten als Diebesbeute Platz vier. Damit gehen gut 85 Prozent aller Diebstähle auf Kosten der Top-Vier-Handy-Marken.
Ein Blick auf die einzelnen Modelle zeigt, dass in den Top-Ten der gestohlenen Geräte sieben Handymodelle von Nokia stammen. Als das am häufigsten gestohlene Mobiltelefon gilt das Nokia 6230, gefolgt vom Samsung SGH-D500 und dem Motorola RAZR. Platz vier belegte das K700i von Sony Ericsson.
Wichtig für die Diebe ist ein hoher Wiederverkaufswert. Der steigt bei Handys, die gut ausgestattet sind. Ein Handy, das beispielsweise über einen MP3-Player, Satellitennavigation oder einen integrierten TV-Empfänger verfügt, ist damit für Diebe potenziell interessant. So war das Nokia 6230 für damalige Verhältnisse sehr gut bestückt mit Digicam, MP3-Player und E-Mail-Cient. Diebstahlgefährdet sind auch Handys, die Kultstatus erreicht haben wie beispielsweise die RAZR-Modelle.
Anhand der gewonnenen Daten möchte Professor Graham Farrell, der Leiter des Studienprojektes, einen Handy-Dienstahls-Index erstellen, ähnlich wie es ihn bereits für Autos und Fahrräder gibt. Ein Hinweis darauf, welche Handys besonders gefährdet sind, soll die Industrie dazu animieren, diebstahlsichere Mobiltelefone zu entwickeln.
Als Grundlage für die Untersuchung diente eine Datenbasis von 112.093 als gestohlen gemeldete Geräte im Großraum London. Während die Anzahl anderer Verbrechen in den letzten Jahren gesunken sein soll, verzeichnet die Londoner Polizei Zuwächse bei Handydiebstählen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







Wisst Ihr zufällig ob es schon eine Version vom SIMWATCHER für das N95 gibt??
sprocy schrieb:-------------------------------------------------------> Dominik...
Moin, wie man eine Statistik anlegt hängt davon ab was man wissen will. Für eine...
da spiel ich lieber an meinen piephahn....