MMS-Sicherheitsloch in Microsofts Smartphone-Plattform

Angreifer können Code über manipulierte MMS einschleusen und ausführen

Der Sicherheitsexperte Collin Mulliner hat ein Problem in der MMS-Applikation von Microsofts Smartphone-Plattform entdeckt. Auf der Hacker-Konferenz Defcon 14 zeigte er, wie sich mit einer manipulierten MMS beliebiger Schadcode einschleusen und ausführen lässt. Das Opfer muss die betreffende MMS-Nachricht lediglich öffnen; Sicherheitsabfragen gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisherige Angriffe auf Smartphones erforderten, dass das Opfer die Schadsoftware manuell einspielt bzw. deren Installation zum Teil mehrfach bestätigt. Das neu entdeckte Angriffs-Szenario kann ohne aktive Teilnahme des Opfers ausgeführt werden. Denn bereits das Öffnen einer präparierten MMS genügt, damit schadhafter Code auf das Gerät geladen und auch ausgeführt wird. Im schlimmsten Fall würde ein Opfer eine solche Attacke gar nicht bemerken.

Nach Angaben des Entdeckers wurden sowohl Microsoft als auch der Entwickler der MMS-Applikation über den Fehler informiert. In den kommenden Wochen soll ein Update erscheinen, um das Problem zu korrigieren. Bis dahin muss das Update von den OEM-Herstellern auf Verträglichkeit geprüft werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
E-Autos inklusive
Tübinger müssen 180 Euro Parkgebühren für SUVs zahlen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich mit höheren Anwohnerparkgebühren für schwere Autos durchsetzen können.

E-Autos inklusive: Tübinger müssen 180 Euro Parkgebühren für SUVs zahlen
Artikel
  1. Bastelrechner: Raspberry Pi bekommt 45 Millionen US-Dollar Investment
    Bastelrechner
    Raspberry Pi bekommt 45 Millionen US-Dollar Investment

    Die Handelsabteilung der Raspberry Pi Foundation bekommt neues Geld und wird nun mit rund einer halben Milliarde US-Dollar bewertet.

  2. Eli Zero: Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro
    Eli Zero
    Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro

    Das minimalistische, vierrädrige Elektroauto Eli Zero soll für rund 12.000 Euro nach Europa kommen. Der Zweisitzer erinnert an den Smart.

  3. Entity List: US-Behörden uneinig über Embargo von Honor
    Entity List
    US-Behörden uneinig über Embargo von Honor

    Huawei hatte Honor verkauft, damit die Marke den Beschränkungen der US-Regierung entgeht. Ein Embargo steht aber offenbar dennoch im Raum.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate-Deals (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ [Werbung]
    •  /