MMS-Sicherheitsloch in Microsofts Smartphone-Plattform

Angreifer können Code über manipulierte MMS einschleusen und ausführen

Der Sicherheitsexperte Collin Mulliner hat ein Problem in der MMS-Applikation von Microsofts Smartphone-Plattform entdeckt. Auf der Hacker-Konferenz Defcon 14 zeigte er, wie sich mit einer manipulierten MMS beliebiger Schadcode einschleusen und ausführen lässt. Das Opfer muss die betreffende MMS-Nachricht lediglich öffnen; Sicherheitsabfragen gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisherige Angriffe auf Smartphones erforderten, dass das Opfer die Schadsoftware manuell einspielt bzw. deren Installation zum Teil mehrfach bestätigt. Das neu entdeckte Angriffs-Szenario kann ohne aktive Teilnahme des Opfers ausgeführt werden. Denn bereits das Öffnen einer präparierten MMS genügt, damit schadhafter Code auf das Gerät geladen und auch ausgeführt wird. Im schlimmsten Fall würde ein Opfer eine solche Attacke gar nicht bemerken.

Nach Angaben des Entdeckers wurden sowohl Microsoft als auch der Entwickler der MMS-Applikation über den Fehler informiert. In den kommenden Wochen soll ein Update erscheinen, um das Problem zu korrigieren. Bis dahin muss das Update von den OEM-Herstellern auf Verträglichkeit geprüft werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Peter S 07. Aug 2006

Eine recht dumme Antwort. Symbian und Mobiltelefone ohne Symbian oder Windows weisen...

Peter S 07. Aug 2006

Man sollte nicht wieder auf Microsoft mosern. Auch Geräte mit Symbian sind vor Angriffen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Super Nintendo
Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux

Aus 80.000 Zeilen C-Code besteht die per Reverse Engineering generierte Version von Zelda 3. Die bringt einige Verbesserungen und 16:9.

Super Nintendo: Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux
Artikel
  1. Claudia Plattner: IT-Expertin wird neue BSI-Chefin
    Claudia Plattner  
    IT-Expertin wird neue BSI-Chefin

    Die neue Chefin des BSI hat mehr technische Expertise als ihr geschasster Vorgänger. Zuletzt arbeitete Claudia Plattner bei der EZB.

  2. Nuratrue Pro im Test: Top-Kopfhörer mit verlustfreiem Audio und Raumklang
    Nuratrue Pro im Test
    Top-Kopfhörer mit verlustfreiem Audio und Raumklang

    Die neuen Nuratrue Pro unterstützen aptX Lossless Audio. Für den täglichen Gebrauch viel wichtiger sind für uns aber das bessere ANC und Spatial Audio.
    Ein Test von Tobias Költzsch

  3. Linux: Alte Computer zu neuem Leben erwecken
    Linux
    Alte Computer zu neuem Leben erwecken

    Computer sind schon nach wenigen Jahren Nutzungsdauer veraltet. Doch mit den schlanken Linux-Distributionen AntiX-Linux, Q4OS oder Simply Linux erleben ältere PC-Systeme einen zweiten Frühling.
    Von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /