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MMS-Sicherheitsloch in Microsofts Smartphone-Plattform

Angreifer können Code über manipulierte MMS einschleusen und ausführen. Der Sicherheitsexperte Collin Mulliner hat ein Problem in der MMS-Applikation von Microsofts Smartphone-Plattform entdeckt. Auf der Hacker-Konferenz Defcon 14 zeigte er, wie sich mit einer manipulierten MMS beliebiger Schadcode einschleusen und ausführen lässt. Das Opfer muss die betreffende MMS-Nachricht lediglich öffnen; Sicherheitsabfragen gibt es nicht.
/ Ingo Pakalski
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Bisherige Angriffe auf Smartphones erforderten, dass das Opfer die Schadsoftware manuell einspielt bzw. deren Installation zum Teil mehrfach bestätigt. Das neu entdeckte Angriffs-Szenario(öffnet im neuen Fenster) kann ohne aktive Teilnahme des Opfers ausgeführt werden. Denn bereits das Öffnen einer präparierten MMS genügt, damit schadhafter Code auf das Gerät geladen und auch ausgeführt wird. Im schlimmsten Fall würde ein Opfer eine solche Attacke gar nicht bemerken.

Nach Angaben des Entdeckers wurden sowohl Microsoft als auch der Entwickler der MMS-Applikation über den Fehler informiert. In den kommenden Wochen soll ein Update erscheinen, um das Problem zu korrigieren. Bis dahin muss das Update von den OEM-Herstellern auf Verträglichkeit geprüft werden.


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