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Internet Explorer 7+ kommt doch nicht

Microsoft ändert Browser-Namen nach Kundenprotesten. Den Microsoft-Browser für Windows Vista wollte der Konzern unter dem Namen " Internet Explorer 7+ " veröffentlichen. Auf Grund von Kundenprotesten rückt Redmond nun von diesem Plan ab. Demnach wird der Browser durch den Zusatz der Betriebssystem-Eignung voneinander separiert. Die Vista-Variante des Internet Explorer 7 liefert einiges mehr an Funktionen als auf anderen Windows-Plattformen.
/ Ingo Pakalski
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Offiziell wird die Vista-Ausführung des Microsoft-Browsers die Bezeichnung "Windows Internet Explorer 7 in Windows Vista" tragen. Die XP-Variante benennt der Konzern als "Windows Internet Explorer 7 for Windows XP", teilt Microsoft per Blog(öffnet im neuen Fenster) mit. Die Unterscheidung der beiden Browser-Varianten ist notwendig, weil nur die Vista-Ausführung einige Funktionen bietet, die auf anderen Plattformen fehlen. Microsoft begründet dies damit, dass Vista spezielle Funktionen bereit stellt, auf die der Internet Explorer zurückgreift und die im Browser selbst nicht enthalten sind.

So bietet der Internet Explorer 7 auf Windows Vista unter anderem einen Kinderschutz, worüber Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder und Jugendlichen beschränken können. Zudem unterstützt der Browser den Protected Mode aus Windows Vista und bringt verbesserte Netzwerkdiagnose-Funktionen. Durch erweiterte Schutzmechanismen soll der Protected Mode Attacken aus dem Internet besser abwehren. Angreifer können bei der Ausnutzung möglicher Sicherheitslücken weniger Schaden auf einem fremden System anrichten, verspricht Microsoft.

Im Juli 2006 hat Microsoft den Internet Explorer 7 als Beta 3 für Windows XP veröffentlicht. Die Final-Version des Internet Explorer 7 wird in der zweiten Jahreshälfte 2006 erwartet.


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