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VPRT: Grundverschlüsselung ist unverzichtbar

Signale sollen vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden

Nach den Landesmedienanstalten meldet sich in der Diskussion um eine Grundverschlüsselung des Privatfernsehens nun auch der Lobby-Verband der privaten Fernsehanstalten (VPRT) zu Wort. Der Verband fordert eine Rückkehr zur Sachlichkeit, macht aber klar, dass an einer Grundverschlüsselung kein Weg vorbeiführe.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die Grundverschlüsselung ist in der digitalen Welt unverzichtbare Voraussetzung zum Schutz des Signals vor unberechtigten Zugriffen", meint Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT).

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Es müsse den privaten Wirtschaftsunternehmen erlaubt sein, die Voraussetzungen für Angebote zu schaffen, die adressierbare Endgeräte erfordern - genau dies verspricht die Grundverschlüsselung. Damit wird es für Anbieter möglich, Geräte einzeln vom Empfang ihrer Programme auszuschließen. Kritikern wirft Doetz Populismus vor: "Wer hier pauschal von 'Fee TV' oder 'Pay TV light' spricht, verliert sich im Populismus und spricht dem Nutzer die Option auf ein breiteres Angebot ab!"

Die Argumentation der Landesmedienanstalten, eine Grundverschlüsselung, sollte sie auch für DVB-T eingeführt werden, leiste den EU-Überlegungen zu einer Frequenzversteigerung Vorschub, weist der VPRT vehement zurück.

Nach Ansicht des VPRT verbürge das Recht auf Informationsfreiheit keinen Anspruch auf kostenlose Bereitstellung von Informationen. Dies sei auch bei anderen Mediengattungen und Verbreitungswegen zu sehen, denn auch kostenpflichtigen Presseprodukten würden nicht die Privilegien aus Artikel 5 des Grundgesetzes abgesprochen: "Der bevorrechtigte Zugang der Rundfunkprogramme zum Frequenzspektrum und deren besonderer Auftrag für die Meinungsvielfalt wird daher durch eine Verschlüsselung in keiner Weise in Frage gestellt", meint der VPRT-Präsident.

Für die privaten Fernsehanbieter stellt die zunehmende Digitalisierung eine Gefahr dar. Schon heute erlauben es beispielsweise digitale Videorekorder oder Media-Center-PCs, zeitversetzt fernzusehen und die Werbung zu überspringen. Mit der digitalen Ausstrahlung von Programmen dürfte sich diese Technik noch stärker verbreiten, wobei eine Grundverschlüsselung allzu großen Wildwuchs verhindern könnte. Zudem lässt sich auf diesem Weg die für kostenpflichtige und damit von Werbeeinnahmen unabhängige Angebote notwendige Geräteinfrastruktur leichter etablieren.



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Gast4711 12. Sep 2006

Wenn's eh Scheiße ist, dann muß man dem ja auch nicht nachheulen. Oder sind die meisten...

ja 08. Aug 2006

Kann doch keiner was dafür, das du augenscheinlich nur zu dumm bist, mit dem alten Auto...

NN 07. Aug 2006

naja, bei so manchem Hartz-IVler hat er leider recht, aber einige sind wirklich einfach...

ZDragon 07. Aug 2006

Selbst wenn man hohes Niveau nicht unbedingt immer nachweisen kann: die öffentlich...

Flauschiger... 07. Aug 2006

Oje, eine schlechtere Werbung kann man für sich und sein Unternehmen nicht mehr machen...


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