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IBM-Forscher speichern ein Bit in einem Molekül

Organischer Stoff dient als Speicherzelle. In der Schweiz haben Wissenschaftler von IBM ein neuartiges Experiment für die Speicherung von Daten auf kleinstem Raum durchgeführt. Eigens entwickelte organische Verbindungen mit einem Durchmesser von nur 1,5 Nanometern ließen sich – ganz wie die Zelle eines Flash-Speichers – dauerhaft in einem definierten Ladungszustand halten und auch hin- und herschalten.
/ Nico Ernst
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Damit haben die Forscher den Nachweis erbracht, dass sich organische Moleküle zur Datenspeicherung eignen. Sie spannten dafür ein einzelnes Molekül zwischen zwei Metallbrücken ein. Diese Brücken wurden durch ein neues Biegeverfahren soweit gedehnt, bis die Spitzen nur wenige Atome dick waren. Sie dienten dann als Elektroden, zwischen denen das organische Molekül gefangen war.

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Wie das Molekül seinen definierten Zustand eingenommen hat, beziehungsweise, wie es sich beim Anlegen von Spannungspulsen verändert, verriet IBM noch nicht. Das Unternehmen teilte aber mit, dass eines der Moleküle bereits hintereinander über 500 Schaltzyklen, die jeweils einige Mikrosekunden lang waren, unbeschadet überstanden hat.

Die Wissenschaftler stellen ihre Arbeit in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Small" unter dem Titel "Reversible and Controllable Switching of a Single-Molecule Junction" ausführlich vor. Ob und wann sich aus den Forschungsergebnissen kommerziell nutzbare Produkte machen lassen, ist noch nicht abzusehen.


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