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Debian Linux integriert OpenVZ

Werkzeuge stehen nun unter der GPL

Debian GNU/Linux hat die freie Virtualisierungslösung OpenVZ aufgenommen. Zu erst wird OpenVZ im Entwicklungszweig "Sid" der Distribution verfügbar sein. Eine Anleitung erklärt die Einrichtung und Templates sollen die Installation virtueller Server beschleunigen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Damit OpenVZ in Debian gelangen konnte, änderten die Entwickler die Lizenz der Werkzeuge. Diese standen bisher unter der QPL und wurden nun unter der GPL veröffentlicht um so den Debian Free Software Guidelines zu entsprechen. Wie bei Debian üblich, gelangt die neue Komponente zu erst in den Entwicklungszweig der Distribution. Eine Aufnahme in die Testing-Distribution in nächster Zeit ist jedoch unwahrscheinlich, da dass Debian-Projekt diese noch im Dezember 2006 als stabile Version veröffentlichen möchte.

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OpenVZ ist der Kern von SWsofts kommerziellem Produkt Virtuozzo. Die Software soll sich vor allem durch eine optimierte Ressourcenaufteilung auszeichnen, so dass auf einem Rechner problemlos mehrere hundert virtuelle Server laufen können. Dabei unterstützt OpenVZ ausschließlich Linux, sowohl als Host- als auch als Gastbetriebssystem. Die Dateisysteme der Gäste finden sich direkt unterhalb des Host-Dateisystems, die Gäste selbst laufen jedoch vollständig isoliert. Ein Zugriff aus einem virtuellen Server auf den Host ist nicht möglich.

Debian enthält in Sid bereits die Virtualisierungslösungen Xen und Linux-Vserver. OpenVZ ist außer in Debian auch in Mandriva, Gentoo und ALT Linux enthalten. Die Entwickler arbeiten auch daran, ihre Lösung in den offiziellen Kernel zu bringen.

Der nötige Kernel-Patch sowie die Werkzeuge zu OpenVZ lassen sich unter Sid ab sofort per APT installieren. Das OpenVZ-Projekt erklärt die Einrichtung und bietet so genannte vorkonfigurierte Templates zur schnellen Installation virtueller Server an.



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