Abo
  • Services:

GNOME 2.16 wird Mono enthalten

Programme dürfen GTK# benutzen

Die Entwickler der Unix- und Linux-Desktop-Oberfläche GNOME haben sich dazu entschlossen, auch Mono in ihre nächste Version zu integrieren. Anwendungen dürfen damit die freie .Net-Implementierung nutzen, allerdings nur, wenn sie dies bisher auch schon machen. Entscheiden sich Programmierer erst in Zukunft Mono in ihrem Projekt einzusetzen, will das GNOME-Team dieses erst erneut prüfen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Über die freie .Net-Implementierung Mono wird generell gerne und viel diskutiert. So entschloss sich auch Red Hat erst mit der aktuellen Version seiner Community-Distribution Fedora 5, Mono aufzunehmen. Auch die GNOME-Entwickler führten in letzter Zeit langatmige Diskussionen, ob Mono auch im Rahmen der Desktop-Umgebung verwendet und damit als Paketabhängigkeit zugelassen werden sollte.

Stellenmarkt
  1. Basler Versicherungen, Bad Homburg
  2. Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH, Köln

Nun ist die Entscheidung gefallen: Mono wird in GNOME 2.16 enthalten sein. Zumindest in den Bereichen "Admin" und "Desktop" dürfen Programme dann Mono und die GTK-Bindings GTK# nutzen. Dies gilt allerdings nur für Anwendungen, die dies zurzeit schon machen. Sollte eine Applikation erst später auf Mono umschwenken, so soll sie erst nach einer erneuten Überprüfung in GNOME integriert werden - oder eben nicht, schreiben die Entwickler.

Durch diesen Prozess möchte man denen im GNOME-Umfeld entgegen kommen, die fürchten, dass sich GTK# schnell innerhalb von GNOME ausbreiten würde. Andere Entwickler waren eher der Meinung, man müsse die GTK#-Applikationen nicht benutzen, wenn man etwas gegen Mono hätte. Als erste Mono-Anwendung wird Tomboy in GNOME gelangen, ein Programm um Notizzettel auf dem Desktop zu verteilen.

Die freie .Net-Implementierung Mono bereitet vielen Entwicklern jedoch nicht nur auf Grund ihrer persönlichen Vorlieben Sorgen. Vielmehr befürchten viele immer noch, Microsoft könne mit Patentklagen gegen Mono vorgehen. GNOME 2.16 soll laut Zeitplan am 6. September 2006 erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

TiSch 31. Aug 2006

Meiner Meinung nach ist das ganze nur eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung seitens...

Kompottkin 04. Aug 2006

Qt war früher noch keine freie Software.

qwert 03. Aug 2006

BSDDaemon ist jedenfalls nicht der Troll. Also bleibt nur noch ....


Folgen Sie uns
       


Threadripper 2990WX - Test

Wir testen den Ryzen Threadripper 2990WX, den ersten 32-Kern-Prozessor für High-End-Desktops. In Anwendungen wie Blender oder Raytracing ist er unschlagbar schnell, bei weniger gut parallisierter Software wie Adobe Premiere oder x265 wird er aber von Intels ähnlich teurem Core i9-7980XE überholt.

Threadripper 2990WX - Test Video aufrufen
Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /