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Software-Werkzeug korrigiert Fehler in Kameraobjektiven

Abbildungsfehler werden nachträglich herausgerechnet. Das deutsche Unternehmen Nurizon Software bietet mit "Acolens" ein Werkzeug für Profi-Fotografen an, die damit die in jedem Objektiv vorkommenden optisch bedingten Abbildungsfehler wie Verzeichnung, Randverschattung und Unschärfen zum Bildrand hin herausrechnen soll.
/ Andreas Donath
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Der Hersteller hat eine Reihe von Vorher-Nachher-Aufnahmen(öffnet im neuen Fenster) auf seiner Website untergebracht, die die Leistungsfähigkeit der digitalen Objektivkorrektur zeigen sollen. Das Tool ist aber nicht einfach mit einer Profilsammlung gängiger Objektive ausgestattet sondern kann auch selbst anhand von Messaufnahmen neue Objektive korrigieren. So kann der Fotograf auch Objektive, die nicht in den Bibliotheken(öffnet im neuen Fenster) für Canon- und Nikon-Optiken aufgeführt sind, berücksichtigen lassen. Dazu gibt es optional eine Referenztafel, die man mit dem Objektiv ablichten muss.

Acolens arbeitet auf der Grundlage der durch die Vermessung erzeugten Korrekturalgorithmen. Durch den Vergleich von Soll- und Istwerten wird dann ein Profil erstellt, das auf künftige Bilder mit gleicher Brennweite und Blende angewandt wird.

Die Software gibt es derzeit für Mac OS X als Univeral Binary. Ein USB-Dongle dient als Hardware-Kopierschutz. Die Software kostet 870,- Euro, während für die Referenztafel 986,- Euro verlangt werden. Für Einmalnutzer der Referenztafel bietet der Hersteller die Teilnahme an einer Acolens Kalibrier-Schulung an.

Derzeit findet eine Rabattaktion auf die Software statt, Interessierte können 20 Prozent sparen. Ausprobieren kann man Acolens auch – gegen Rückgabe aller Produktbestandteile einschließlich des Dongles gewährt Nurizon während der ersten vier Wochen die vollständige Rückzahlung des Kaufpreises.


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