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Nachgefragt: Video-Downloads auf CSS-DVDs

Auf Nachfrage von Golem.de wies ACS-Geschäftsführer Volkmar Breitfeld mögliche Kompatibilitätsprobleme von FluxDVD mit bestehenden DVD-Laufwerken zurück. Eine Formulierung in einer CinemaNow-Pressemitteilung hatte nahe gelegt, dass mit FluxDVD erstellte Spielfilm-DVDs nicht zu allen DVD-Abspielgeräten, sondern nur zu "so gut wie jedem" kompatibel wären. Zudem gab es Berichte, dass die Unterhaltungselektronik-Hersteller Sorgen wegen inkompatibler Kopierschutzmethoden von proprietären Lösungen hätten.

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Breitfeld dazu: "Wir setzen FluxDVD seit Mai 2006 ein, wir hatten noch keinen einzigen DVD-Player, der Probleme machte.". Dennoch wollte er nicht ausschließen, dass einige Geräte Schwierigkeiten machen könnten. Immerhin gebe es auch Laufwerke, die nicht mit allen DVD-Formaten zurechtkommen - "normale Probleme", so Breitfeld.

Zum FluxDVD-Kopierschutz verrät ACS zwar nicht viel, nur dass er viele verschiedene Methoden verwendet. Dabei scheint ACS auch auf defekte Sektoren zu setzen. Es zeichnet sich bereits ab, dass der FluxDVD-Kopierschutz kurz davor ist, vollends geknackt zu werden - unter anderem durch den Einsatz von Filter-Treibern für PC-Laufwerke. Zudem sollen sich über CinemaNow heruntergeladene DVD-Inhalte mit etwas ausgetüftelteren CD/DVD-Kopiertools auch jetzt schon kopieren lassen, versprechen zumindest deren Hersteller. Mit einem zusätzlichen CSS-"Schutz" würde sich das auch nicht ändern, immerhin wurde CSS schon lange ausgehebelt.

Wenn es nach ACS geht, muss nicht auf CSS-DVD-Brenner für den Hausgebrauch gewartet werden. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge bereits vier der größten Hollywood-Studios für FluxDVD gewinnen können. Gegenüber Golem.de gab Breitfeld an, bereits zwei weitere Verträge in Aussicht zu haben. Bis jetzt kann FluxDVD aber nur von CinemaNow-Kunden aus den USA ausprobiert werden - gegen Bezahlung wohlgemerkt. Auf die Frage, wann es denn in Deutschland so weit sein könnte, stellte der ACS-Chef eine Ankündigung anlässlich der Internationalen Funkausstellung 2006 (IFA) in Aussicht, wollte aber noch nicht mehr verraten.

Breitfeld geht davon aus, dass die größten Video-on-Demand-Anbieter aus den USA, Japan und Europa bald mit DVD-Downloads aufwarten werden. Schon jetzt würde sich abzeichnen, dass die Verkäufe in der CinemaNow-Betaphase die an PCs gebundenden WMV-Download-Angebote um ein Vielfaches schlagen, so Breitfeld. Das wirft allerdings die Frage auf, ob Derartiges auch für Deutschland gelten wird, da hier zu Lande Preisaktionen im Handel und Zeitungen mit DVD-Beigaben für niedrige DVD-Preise und eine harte Konkurrenz sorgen.

Liegen die Preise für Video-Downloads und spezielle DVD-Rohlinge zu hoch und ist gleichzeitig die Bildqualität im Vergleich zur Kauf-DVD zu niedrig, werden auch Downloads auf DVD keinen dauerhaften Erfolg haben. Denn bisher erreicht kein Download-Dienst die originale Auflösung einer Spielfilm-DVD.

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Warkus 26. Jan 2007

Makake 07. Aug 2006

Wieso halten sie an einem System wie Macrovision feste? Wo da die Logik sein entzieht...

vektor2 07. Aug 2006

Zitat aus einem News-Beitrag auf Heise vom 1.8.06: http://www.heise.de/newsticker...

No Patents 07. Aug 2006

Vor einiger Zeit habe ich saemtliche optischen Laufwerke in die Tonne getreten und habe...

ogop 07. Aug 2006

Vermutlich ist das nicht legal, allerdings kann man im Gegensatz zum P2P download nicht...


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