GPS-Dose von Sony pinnt Digitalfotos auf Google Maps
Der CS1 arbeitet unabhängig von der verwendeten Digitalkamera und speichert auf Knopfdruck seine Positionsdaten zusammen mit der Uhrzeit in seinem internen Speicher. Da die Sony-Videokameras und -Digitalkameras, wie die meisten Geräte dieser Art, zu jeder Aufnahme die Uhrzeit ablegen, lassen sich die Zeitstempel von GPS-Gerät und Kamera synchronisieren. Aufnahmen können dann geografisch korrekt zugewiesen werden.
Der 12-Kanal-Empfänger ist ungefähr 9 cm lang und wiegt knapp 60 Gramm. Er wird mit einem Plastik-Karabiner ausgeliefert, womit er sich beispielsweise außen am Rucksack befestigen lässt. An den PC wird er per USB angeschlossen. Ob das Ganze auch mit Fotos aus Geräten anderer Hersteller funktioniert, ließ Sony offen.
Bisherige Bemühungen, die geografische Lage der Aufnahme mitzuerfassen, endeten meist darin, an die Kameras selbst GPS-Empfänger anzuschließen und die Orts-Daten schon in der Kamera in die EXIF-Datenfelder der Bilder zu schreiben. Interessant sind diese Aufnahmedaten nicht nur für Weltreisende, sondern z.B. auch für Makler.
In den USA soll der Sony GPS-CS1 ab September 2006 für rund 150,- US-Dollar in den Regalen stehen. Europäische Angaben stehen noch aus.