Kodak lagert Produktion von Digitalkameras aus

Flextronics übernimmt Teile von Kodak

Kodak will Teile der Entwicklung und die gesamte Produktion seiner Digitalkameras an das Unternehmen Flextronics aus Singapur auslagern. Damit will Kodak eine höhere Flexibilität und Kosteneffizienz erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Produktions- und Testanlagen für die Kameras werden an Flextronics abgestoßen, teilte Kodak mit. Flextronics soll außerdem die Logistik übernehmen. Das Unternehmen fertigt Elektronik-Produkte zahlreicher Hersteller, unter anderem auch Microsofts Xbox 360.

Das heißt jedoch nicht, dass Kodak künftig nur noch sein Logo auf die Apparate kleben will: Um die System-Entwicklung und das Aussehen der Geräte will Kodak sich weiterhin kümmern. Auch im Forschungs- und Entwicklungsbereich will man weiter tätig sein. Die Patente im Kamerabereich sollen bei Kodak verbleiben.

Flextronics soll künftig ein "beträchtlicher" Teil des Kodak Digital Product Centers in Japan und der Kodak Electronics Products Shanghai Corporation in China gehören. Über die finanzielle Dimension des Geschäfts wurden keine Angaben gemacht. 550 Angestellte von Kodak sollen zu Flextronics wechseln.

Eastman Kodak stellte parallel zu dieser Ankündigung seine Quartalsergebnisse vor. Demnach musste das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des Nettoverlustes um 38 Prozent auf 214 Millionen US-Dollar verkraften. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 9 Prozent auf 3,36 Milliarden US-Dollar.

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