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Flatter-Kameraverschluss macht Bewegungsunschärfe den Garaus

Rettung verschwischter Aufnahmen

Amit Agrawal vom Mitsubishi Electric Research Labs (MERL) sowie Ramesh Raskar und Jack Tumblin stellen auf der Siggraph 2006 ein Verfahren vor, mit dem aus Fotos die Bewegungsunschärfe herausgerechnet werden kann. Ihr Ansatz liegt darin, der Kamera einen zusätzlichen Verschluss aufs Objektiv zu montieren, der während der Aufnahme in einer pseudo-zufälligen Sequenz "flattert".

Artikel veröffentlicht am ,

Ergebnisse des Verfahrens
Ergebnisse des Verfahrens
Bei konventionellen Foto-Aufnahmen erzeugen mehr oder minder schnelle Objekte oder sich bewegende Kameras eine Bewegungsunschärfe. Die Verschlusszeit definiert dabei einen Zeitabschnitt, bei dem die Bildinformation auf den Film bzw. den Sensor fällt. Durch die Bewegung werden wichtige räumliche Details entfernt - diese vollständig wiederzugewinnen sei von vornherein zum Scheitern verurteilt, so Agrawal.

Inhalt:
  1. Flatter-Kameraverschluss macht Bewegungsunschärfe den Garaus
  2. Flatter-Kameraverschluss macht Bewegungsunschärfe den Garaus

Durch den zweiten Verschluss wird das Zeitfenster, in dem das Verschmieren entsteht, verändert und in verschieden lange Einzelabschnitte verteilt. Es wird immer noch nur ein Bild angefertigt. Die verschieden langen Frequenzen erlauben eine "Entfaltung" der Verschmierung mit Hilfe einiger Algorithmen. Am Ende entsteht ein Bild ohne Bewegungsunschärfe, so die Forscher.

Flatter-Kameraverschluss macht Bewegungsunschärfe den Garaus 
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jaydee72 05. Aug 2006

darf ich mal fragen: In welchen Bundesland lebst du? Da muss Autofahren ja herrlich...

jaydee72 03. Aug 2006

...dadurch das der Verschluss kurzzeitig immer wieder zugeht sollte sich auch die...

jaydee72 03. Aug 2006

Ich meinte das ironisch, weil sich alle im Thread unten außschliesslich über...

Plattler 02. Aug 2006

Siehe auch: https://forum.golem.de/read.php?12315,691933,691933#msg-691933 Der Witz bei...


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