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Rosenkrieg zwischen Palm und PalmSource

Kooperation an künftiger PalmOS-Version sorgt für Ärger

Lange Zeit verband den PDA- und Smartphone-Hersteller Palm und den PalmOS-Entwickler PalmSource eine enge Partnerschaft. Seit der Übernahme von PalmSource durch Access wird die Zusammenarbeit der beiden Firmen immer stärker getrübt. Nun gab Palm bekannt, nur noch minimale Lizenzzahlungen an die Access-Tochter zu leisten, weil vereinbarte Entwicklungsschritte von PalmSource angeblich nicht eingehalten wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

In Palms Jahresbericht weist der PDA- und Smartphone-Hersteller darauf hin, dass zwischen Palm und PalmSource eine Vereinbarung getroffen wurde, gemeinsam eine kommenden PalmOS-Generation zu entwickeln. Nun beklagt sich Palm darüber, dass von der Access-Tochter wichtige Entwicklungsschritte nicht eingehalten wurden. Welche Versprechen PalmSource nicht erfüllt hat, bleibt unklar.

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Laut dem Jahresbericht von Palm sieht die Kooperation zwischen Palm und PalmSource vor, dass die Lizenzzahlungen für eine PalmOS-Nutzung an die Access-Tochter auf ein Minimum gesenkt werden können, wenn die gemeinsam geschlossenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Die Nutzung der PalmOS-Lizenz unterliegt hierbei keinen Einschränkungen und Palm darf gleichwohl beliebig viele Geräte mit PalmOS absetzen, ohne dass sich die zu entrichtenden Lizenzzahlungen dadurch erhöhen.

Palm betont, weiterhin PDAs und Smartphones auf Basis von PalmOS 5 alias Garnet anbieten und entwickeln zu wollen. Unklar ist derzeit aber, wie es rund um PalmOS weitergeht. Sollte sich Palm langfristig von PalmSource abwenden, könnte dies das Ende des PDA- und Smartphone-Betriebssystems bedeuten, da Palm der mit Abstand wichtigste Lizenznehmer von PalmSource ist.

Im Mai 2005 hatte Palm seine PalmOS-Lizenz erneuert, die noch bis zum 2. Dezember 2009 läuft. Die Lizenz gewährt Palm das Recht, Geräte mit PalmOS bis zum Jahr 2009 zu entwickeln und zu vermarkten. Ursprünglich wurde PalmOS von Palm entwickelt und vermarktet. Im Oktober 2003 wurde die Betriebssystem-Sparte als PalmSource von dem Mutterkonzern ausgegliedert. Im September 2005 wurde PalmSource von Access übernommen und seitdem ist es rund um PalmOS eher ruhig geworden. So gab es keine jährlich stattfindenden PalmSource-Entwicklerkonferenzen mehr, die einen wichtiger Treffpunkt für die PalmOS-Gemeinschaft darstellten.

Seit einiger Zeit arbeitet die Access-Tochter PalmSource an einer neuen PalmOS-Generation, die intern auf einen Linux-Kernel setzen soll. Dieses als AccessLinux Platform bezeichnete System soll eigentlich Ende 2006 fertig werden. Ob dieser Zeitplan noch gehalten werden kann, ist in Anbetracht der aktuellen Geschehnisse unklar.

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