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Deutscher PC-Markt bricht ein, Medion am stärksten betroffen

Die WM ist schuld: Fernseher statt PCs

Im zweiten Quartal des Jahres 2006 wurden über 4 Prozent weniger PCs verkauft als im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Hersteller hätten den Markt schlicht überschätzt und sehen sich neuen Auflagen noch nicht gewachsen, urteilen die Marktforscher von Gartner.

Nach einer aktuellen Studie wurden in Deutschland von April bis Juni 2006 rund 1,87 Millionen PCs verkauft, während es im ersten Quartal 2005 noch 1,957 Millionen Rechner waren. Damit ist der deutsche PC-Markt um über 4 Prozent geschrumpft. Zwar gibt es noch wachsende Segmente, etwa das Notebook-Geschäft, das sich um acht Prozent steigerte, aber da 13 Prozent weniger Desktop-PCs verkauft wurden, hat sich das Marktvolumen insgesamt verkleinert.

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Gartner führt das auf einen "übertriebenen Optimismus" der gesamten Wirtschaft zurück, durch den die PC-Hersteller die Nachfrage überschätzt hätten, was letztlich zu vollen Lagern führte. Diese Überbestände hätten sich noch durch neue EU-Richtlinien für die Schadstoffgehalte von PCs (RoHS) verschlimmert, da viele neue Technologien nicht zeitgerecht auf den Markt gebracht wurden, meint Gartner.

Im privaten Umfeld hätten die Kunden ihr Geld zudem lieber für Fernseher als für PCs ausgegeben - die Fussball-Weltmeisterschaft lässt grüssen. Dennoch seien die Stückzahlen bei Rechnern für Privatanwender nur um 3 Prozent gefallen, im Business-Bereich aber um 5 Prozent - viele Firmen warten offenbar noch mit dem Ersatz ihrer PCs.

Dieser Trend zeigt sich auch beim Marktführer Fujitsu-Siemens (FSC), der 2,1 Prozent weniger PCs verkaufte - der Notenbook-Bereich schrumpfte sogar um 15 Prozent, was aber durch 14 Prozent mehr Desktop-PCs für Privatkunden fast ausgeglichen werden konnte. Seine Notebooks für Konsumenten hat laut Gartner vor allem Hewlett-Packard, die Nummer 2 im deutschen Markt, stark beworben. Dadurch hätte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal doppelt so viele Notebooks an private Anwender verkauft und insgesamt 11,3 Prozent mehr PCs verkauft. Auch Dell konnte um 14,3 Prozent zulegen, steht weiter auf Platz drei der PC-Verkäufer in Deutschland, und war nach Gartners Meinung vor allem durch die schnelle Markteinführung von Dual-Core-Prozessoren und geringe Lagerbestände erfolgreich.

Wo HP und Dell wachsen, muss in einem schrumpfenden Markt ein anderer Hersteller zahlreiche Federn lassen. In diesem Fall heißt dieses Unternehmen Medion. Genau ein Drittel weniger PCs hat der Aldi-Lieferant nach Gartners Erhebungen im zweiten Quartal 2006 gegenüber dem zweiten Quartal 2005 verkauft. Der Marktanteil fiel damit von zuvor 11 auf nun nur noch 7 Prozent. Gartner führt dies auf den Konkurrenzdruck der internationalen Hersteller zurück.


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sys2007 14. Nov 2007

Nein es war der 2K7-Bug. Besonders die Firma "Wir verwenden nur Microsoft-Systeme...

Anonymer Nutzer 02. Aug 2006

Aber nicht bei dem Motherboard ! :-) Duke.

XP55T2P4 02. Aug 2006

Das haben viele Unternehmen ähnlich gemacht. Wobei dadruch bei unseren IT-Kunden W2K es...

XP55T2P4 01. Aug 2006

Nein, die Hype ist längst vorbei. Die Umsätze bei den Versendern sind nicht am Steigen...

Klugshicer 01. Aug 2006

"hat sich das Marktvolumen insgesamt verkleinert. Gartner führt das auf einen...



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