Abo
  • Services:

Red Hat: Xen ist instabil

Linux-Distributor will nicht um jeden Preis mit Novell gleichziehen

Während Red Hats Konkurrent Novell die aktuellen Enterprise-Produkte bereits mit der Virtualisierungslösung Xen ausstattet, ist Red Hat selbst nicht von der Stabilität der Software überzeugt. Es gäbe zwar eine unglaubliche Nachfrage, doch man werde keine instabile Software ausliefern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Gegenüber ZDNet sagte Alex Pinchev, Vice President of International Operations bei Red Hat, Xen sei noch nicht stabil und damit nicht für den Unternehmenseinsatz geeignet. Die Virtualisierungssoftware sei vor allem nicht stabil genug um beispielsweise im Bankwesen oder bei Telekommunikationsfirmen zu laufen. Man werde sie also nicht veröffentlichen, bevor man sich mit Xen wohlfühle.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz
  2. matrix technology AG, München

Red Hat möchte demnach nicht um jeden Preis versuchen Novell einzuholen, sondern eine komplette Virtualisierungsplattform rund um Red Hat Enterprise Linux (RHEL) aufbauen. Die nächste Version des Enterprise Linux ist für Dezember 2006 geplant und soll unter anderem Software zur Storage-Virtualisierung enthalten. Es gäbe jedoch ganz klar eine große Nachfrage nach Xen, die man auch befriedigen wolle.

The Register zitiert außerdem aus einer Forschungsarbeit über Xen. Demnach ist auch das Sicherheitskonzept von Xen ein Problem.

Red Hats Aussage verwundert dabei nicht: Zwar hatte der Distributor angekündigt, Xen in Red Hat Enterprise Linux integrieren zu wollen und arbeitet auch daran, die freie Software in den Linux-Kernel zu bringen. Denn auch in Red Hats Community-Distribution macht Xen Ärger und soll hier doch eigentlich für die Integration in die Enterprise-Produkte getestet werden. Schon längst hätte die zweite Testversion von Fedora Core 6 erscheinen sollen, doch Xen ist dafür verantwortlich, dass diese Version noch immer auf sich warten lässt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

BD 02. Aug 2006

Für letztere drei Gruppen hat RedHat ja die Community Lösung Fedora Core. Eine sehr...

Chungas Revenge 01. Aug 2006

Geistiger Horizont=Abstand von Brett zu Kopf Gruß Chungas Revenge

McClean 01. Aug 2006

Ich nutze auch XEN und ich mag es sehr - soviel vorweg. Leider ist XEN aber wirklich noch...

BSDDaemon 01. Aug 2006

RedHat ist der grösste Xen Förderer der auch das meiste tut um Xen (a) voran zu bringen...

Raketen... 01. Aug 2006

Den Hauptunterschied zwischen CERN und ähnlichen Forschungseinrichtungen, die alle...


Folgen Sie uns
       


Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018)

Die WSD-F30 von Casio ist eine Smartwatch, die sich besonders gut fürs Wandern eignen soll. Sie zeigt verschiedene Messwerte an - auch auf einem zweiten LC-Display.

Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    •  /